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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
zweiter Buchstabe ist Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: M (ML bis MZ)

(147 Begriffe)
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vor
 

MLID
(Abk, Netzwerk)
(Multiple Link Interface Driver); Protokoll der NetWare Protokoll-Suite; Netzwerkschnittstellenkarten-Treiber; Datensicherungsschicht (MAC-Sub-Layer); Steuert den Medienzugriff durch Konkurrenzbetrieb, Token-Übergabe bzw. Abfragen (Beispiel: NE2000.COM)  

MMC
(Abk, Netzwerk)
(Microsoft Management Console); Die Microsoft Management Console vereinfacht und vereinheitlicht bei Windows 2000 das System Management, in dem sie eine einheitliche Benutzer- und Systemschnittstelle für unterschiedliche Aufgaben zur Verfügung stellt. Administratoren können mit MMC eigene Werkzeuge für ihre Aufgaben entwerfen und an ihre Bedürfnisse anpassen.
Die Softwarekomponenten, die in die MMC geladen werden, um eine Konsole für derartige Verwaltungszwecke zu erzeugen, werden SNAP-INs genannt.
Die MMC besteht aus zwei Fenstern: Parend Window und Child Window. (13)

MMIX
(Abk, Computer)
(M M I X = 2009 in römischen Ziffern); von Donald E. Knuth erfundene Prozessor-Architektur (21 5/2002 S.190)

MMO
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Massively Multiuser Online ); Online-Rollenspiel

MMOG
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Massively Multiuser Online Game); Online-Rollenspiel

MMORPG
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Massively Multiuser Online Role Playing Game); Online-Rollenspiel; Beispiel: Dark Age of Camelot (114)

MMS
(Abk, Internet, Computer)
(Multimedia Messaging Service); Nachfolger von SMS ab Herbst 2002, Versand von Multimedia-Nachrichten an Handys (simsen), siehe auch EMS

MMU
(Abk, Computer)
(Memory Management Unit); Speichermanager eines Prozessors; Der MMU übersetzt virtuelle Adressen in reale.

MMX
(Abk, Computer)
(Multi Media Extension); Multimedia-Beschleunigung bei Pentiumprozessoren ab 1997, ein um 57 Befehle erweiterter Befehlssatz. Intel hat die Abkürzung "MMX" urheberrechtlich schützen lassen. AMD durfte auf der CeBIT 97 die drei Buchstaben schon nicht benutzen, als der K6 vorgestellt wurde.  

Mnemonic
(Computer)
engl. Bezeichnung für Mnemonik, Mnemotechnik. Dabei handelt es sich um eine Technik, die Lerninhalte für den Menschen schneller zugänglich machen soll. Sie beruht darauf, dass ein Mensch die Leistung seines Gehirns durch Assoziation erhöhen kann.
In der Programmierung verwendet man dazu Begriffe (z. B. für Befehle, Variablenbezeichnungen, Sprungadressen), die ihrem Zweck ähnlich sind oder sogar gleich bezeichnet werden. In der Programmiersprache BASIC heißt z. B. der Befehl zum Einlesen eines Wertes 'Input' (engl. Bezeichnung für Eingabe) und der Befehl zum Öffnen einer Datei 'Open' (vgl. Mnemonic adress).

Mnemonic adress
(Computer)
engl. Bezeichnung für mnemonische Adresse. Bei der Programmierung werden häufig symbolische Adressen verwendet (z. B. Variablenbezeichnungen, Feldnamen), die sich aufgrund ihrer Bezeichnung auf ihren Zweck zurückführen lassen. So bezeichnet man z. B. ein Feld, das die Vornamen von Personen aufnehmen soll mit 'VNAME'. In dieser Form verwendete (symbolische) Adressen werden als Mnemonic adress bezeichnet (vgl. Mnemonic).

Mnemonic code
(Computer)
Bezeichnung für einen Code, in dem vorwiegend mnemonische Ausdrücke verwendet werden.

MNP
(Abk, Netzwerk)
(Microcom Network Protocol); Klasse von Übertragungsprotokollen für Modems, die Fehler online korrigieren, Start- und Stopbits reduzieren und ab MNP-5 zusätzlich eine Datenkomprimierung durchführen. Je nach Modemklasse kann MNP mit einer Datenkompression arbeiten, welche die Übertragungsgeschwindigkeit drastisch erhöht. MNP erkennt dabei bereits komprimierte Dateien automatisch und versucht nicht, diese nochmals zu komprimieren.

MNP5
(Abk, Computer)
(Microcom Network Protocol); Modems moderner Bauart können die Daten, die sie senden, während der Übertragung komprimieren. So wird der Datendurchsatz erhöht. Es werden vor allem zwei Kompressionsverfahren eingesetzt: MNP5 (setzt die Fehlerkorrektur MNP4 voraus) und V.42bis(wird stets mit der Fehlerkorrektur V.42 eingesetzt).  

MO-CD
(Abk, Computer)
(Magneto-Optical); mehrmals beschreibbare CD; Standards werden im Orange Book beschrieben

MOAB
(Abk., Computer)
Month of Apple Bugs); Im Januar 2007 wurden mehrere Schwachstellen im Mac OS X bekannt. Das Ziel der Initiatoren des MOAB, zu zeigen, wie gefährdet auch Anwender von Mac OS X seien, wurde aber nicht erreicht - es konnte keine echte Bedrohung gefunden werden. (21, 3/2007 S. 55)

Mobiclip
(Video)
Video-Codec der französischen Firma Actimagine; Es stellt Videoinhalte mit höchster Auflösung (DVD-Qualität, 24 fps) auf mobilen Endgeräten dar und spart dabei ein Vielfaches an Batterie- und Prozessorkapazität im Verhältnis zu bisherigen Lösungen (32 3/2007 S. 61)

Mobile 915
(Computer)
Intel ersetzte 2005 im Centrino den Chipsatz i815 durch den generell neuen Chipsatz Mobile 915 unter dem Codenamen Alviso (72 3/2005 S. 103)

Mobile Athlon 4
(Computer)
2003 kommt der mobile Athlon 64 von AMD als Mobile Athlon 4 auf den Markt. (21 6/2003 S. 32)

Mobile Pentium 4
(Computer)
2002 kam der mobile Pentium 4 von Intel für Notebooks

MobileMe
(Computer, Internet)
Apple ersetzte am 11.07.2008 .Mac durch MobileMe. Für 79 € pro Jahr werden 20 GByte personifizierten Webspace zur Verfügung gestellt, der sich wie eine Festplatte in das Mac-Betriebssystem einbinden lässt. MobileMe kann E-Mails, Kontakte und Termine zwischen iPhone, iPod touch, Macs und PCs pushen. (21 14/2008 S. 19)

moby
(Computer, Internet)
Bezeichnung für etwas "ganz Großes".

Mocha
(HTML, Internet)
JavaScript wurde anfangs von Brendan Eich Mocha und später LiveScript genannt.

Mockapetris
(Computer, Internet)
Paul Mockapetris entwickelte 1983 das Domain Name System (DNS)

ModBook
(Computer)
Tablet Mac der Firma Axiotron auf der Grundlage eines umgebauten MacBooks; vorgestellt im Januar 2007 (21 3/2007 S. 20)
Stifthttp://www.axiotron.com

Modbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der ein Programm, eine Seite oder WebSite ändert oder verbessert

Modding PC
(Computer)
Tunen des PCs; Ein speziell gebauter Spiele-Computer kommt der S-Klasse bei Autos nahe, obwohl das eigentliche Tuning im Inneren des PC passiert. Die Idee dazu kommt wie nicht anders zu erwarten aus den USA, wo es die verrücktesten Case-Modding-Spezialisten der Welt gibt. (61)

mode
(Computer)
engl. Bezeichnung für Modus, globaler Begriff, der für die verschiedenen Betriebsarten von Geräten wie Bildschirm, Drucker, Modem usw. verwendet wird. Beim Bildschirm spricht man z. B. vom Bildschirmmode und meint damit die eingestellte Auflösung.

Modell
(Computer)
Abstraktion, vereinfachtes Abbild der Wirklichkeit

Modelle des NB
(Netzwerk)
(auch Arten des NB)

Modem
(Computer, Internet, Netzwerk)
Modulator/Demodulator. Ein Gerät, das digitale Signale für die Übertragung in analoge Signale umwandelt und diese nach dem Empfang wieder in digitale Signale umwandelt.

MODS
(Abk., Computer)
Multiplexed Optical Data Storage); 2004 von britischen Forschern entwickelter optischer Massenspeicher mit 1.000 GByte pro Scheibe (22, 12/2004 S. 59)

Modula
(Computer)
Programmiersprache, 1974 bis 1978 von Niklaus Wirth entwickelt

Modula 2
(Computer)
Eine nicht sehr verbreitete Programmiersprache, die eine Weiterentwicklung von PASCALdarstellt. Zusätzlich zu den Prozeduren von PASCAL besitzt Modula 2 einige Erweiterungen, die speziell auf die Verwendung von Modulen abgestimmt sind. Mit diesen Erweiterungen können u.a. Variablen, Prozeduren, Konstanten usw. zu Modulen zusammenfassen und zu eigenständigen Programmteilen kompilieren (Compiler). Modula 2 ist sowohl unter MS-DOS als auch unter System 7 verfügbar.

Modulare Programmierung
(Computer)
Ein Programmierstil, bei dem häufig benutzte Routinen in Form von Modulen oder Prozeduren zu eigenständigen Programmen oder Programmteilen gemacht werden. Diese Module können dann an beliebiger Stelle im eigentlichen Programm genutzt werden und stehen im Idealfall auch in anderen Programmen zur Verfügung. Man muß zwar zunächst einen etwas höheren Aufwand für die Erstellung von Modulen betreiben, kann aber dafür später auf diese zurückgreifen, spart damit Zeit und kann einige Fehlerquellen beseitigen.

Modulation
(Netzwerk)
(lat.), in der Nachrichtentechnik das Aufprägen eines Signals (Modulationssignal oder Modulationsfrequenz) bzw. einer Nachricht (Sprache, Musik, Bild, Meßwert) auf eine hochfrequente Trägerschwingung durch Beeinflussung von Amplitude, Frequenz, Phase (AM, FM, PM). Im Empfänger muß die Nachricht durch eine dem verwendeten Modulationsverfahren entsprechende Demodulation zurückgewandelt werden.

Modulator
(ComputerNetzwerk)
Der Teil des Modems, der digitale Signale in analoge Signale umwandelt.

modulo
(Computer)
Begriff aus der Mathematik, bedeutet im Hackerslang soviel wie "ausgenommen". Beispiel: the program works right, modulo speed - das Programm arbeitet zufriedenstellend mit Ausnahme der Geschwindigkeit.

mof
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "matter of fact", zu deutsch: Tatsache, tatsächlich, sachlich, nüchtern.

Moiré
(Computer,Grafik)
Ein störendes Interferenzmuster, das bei der Überlagerung von mehr als zwei regelmäßigen Mustern entstehen kann (z. B. beim Drucker oder beim Scanner).

mompls
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "moment please", zu deutsch: einen Moment bitte.

Monitor
(Computer, Grafik)
Bildschirm, Ausgabegerät mit Bildröhre; siehe CRT bzw. Display
Ein Elektronenstrahlbündel aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau wird im Röhrenhals abgeschossen und wandert zeilenweise von oben nach unten über die Mattscheibe. Das Bild wird Zeile für Zeile aus einzelnen Pixeln aufgebaut. Damit die Pixel exakt abgebildet werden, durchlaufen die Elektronenstrahlen Lochmasken oder Streifenmasken. Die Anzahl der Bildpunkte, die auf der Mattscheibe abgebildet werden wird als maximale Auflösung angegeben, und zwar horizontal x vertikal. (61)

Monochrom
(Computer)
einfarbig, z. B. schwarz/weiß, schwarz/grün oder schwarz/bernstein

Monterey
(Computer,Grafik)
Unix-Derivat von IBM; Nachfolger von AIX

Moore
(Computer, Pionier)
Edward F. Moore, In den Jahren von 1954 bis 1956 wurden Endliche Automaten im wesentlichen von John von Neumann, Edward F. Moore und G.H. Mealy entwickelt. siehe Automat, Mealy-Automat und Moore-Automat

Moore
(Computer, Pionier)
Gorden Moore, Gordon Moore gründete zusammen mit Robert Noyce und Andy Grove die Firma Intel. Er baute als einer der ersten komplexe integrierte Schaltkreise; formulierte 1968 das Mooresche Gesetz.

Moore-Automat
(Computer)
Die Ausgabe des nach dem Mathematiker Edward F. Moore benannten endlichen Automaten hängt im Gegensatz zum Mealy-Automaten ausschließlich von seinem Zustand ab, unabhängig vom Übergang zu diesen Zustand. Moore-Automaten sind spezielle Mealy-Automaten, obwohl Mealy-Automaten nicht mehr leisten können.

Moore' Law
(Computer)
siehe Mooresches Gesetz

Mooresches Gesetz
(Computer)
Bezeichnung für die von Gorden Moore 1968 aufgestellte Behauptung, dass sich die Anzahl der Transistoren auf einem Prozessor ca. alle 1,5 Jahre verdoppeln läßt.
Schon drei Dekaden ist in Wahrheit das Tempo des Fortschritts tatsächlich ziemlich konstant: Fast alle 26 Monate stehen doppelt so viele Transistoren zur Verfügung, um Prozessoren zu realisieren.

Moorhuhn
(Computer)
Computerspiel von Phenimedia; Wie ein Fieber hatte sich Ende 1999 in den deutschen Büros die Moorhuhnjagd ausgebreitet.
Stifthttp://www.moorhuhn.de

Moreland
(Computer, Pionier)
Sir Samuel Moreland baute 1673 eine Multiplikations- und Divisionsmaschine im Dezimalsystem, erste Ideen zur Binärarithmetik

Morpheus
(Computer)
Cyber-Brille für Spiele in der Virtuellen Realität mit der Sony-Playstation

Morphing
(Grafik)
Überblenden vordefinierter Formen eines Modells, insbesondere Mundformen und Mimiken. (21)

MOS-Technologies
(Computer)
Mitte 1975 bot MOS-Technologies den Chip 6502 zum sensationellen Preis von 25 $ an, als der Intel 8080 noch 179 $ kostete. Mit diesen Chips baute Steven Wozniak den „Apple I“. Jack Tramiel, der später auch Atari kaufte, übernahm 1976 den Prozessorhersteller MOS Technology für ein Butterbrot. Dessen Ingenieur Chuck Peddle entwickelte den PET, mit dem Tramiels Taschenrechnerfirma Commodore zur Computerfirma wurde. Commodore wurde 1994 geschlossen.

Mosaic
(Abk, HTML, Internet)
von Marc Andreessen entwickelter erster HTML-Browser; Das NCSA der University of Illinois in Urbana-Champaign sorgte für den Erfolg des Hypertext-Projekts des CERN, indem es die grafische Benutzeroberfläche Mosaic entwickelte. Damals bestand das World Wide Web aus 50 Servern.

Motion Capture
(Grafik)
kurz: MoCap; Aufnahme realer Bewegungen von z. B. Schauspielern oder Tänzern für Animationen. (21)

Motion-JPEG
(Computer)
Komprimierungsverfahren, das auf JPEG basiert, mit dem aber im Unterschied zu MPEG einzelne Videobilder komprimiert werden.

Motherboard
(Computer)
Mainboard, Hauptplatine im Computer; Der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind aufgesteckt, Tastatur, Maus, CD-ROM-Laufwerk und Festplatte werden angeschlossen und für zusätzliche Computersteckkarten sind Steckplätze vorhanden.

Motorola
(Computer)
1928 in Chicago gegründetes amerikanisches Unternehmen; übernahm den Namen von seinem ersten durchschlagenden Erfolg, dem ersten Autoradio Motor-ola; ab 50er Jahre Halbleiterproduktion; heute einer der führenden Hersteller von Mikroprozessoren (sog. 680x0) mit RISC- und CISC-Architektur. Die Prozessoren von Motorola werden vor allem in die Geräte der Firma Apple (Macintosh) eingebaut. Motorola entwickelte seit 1994 zusammen mit IBM und Apple den PowerPC.
Motorola ist einer der führenden Hersteller von Handies
Stifthttp://www.motorola.de

Mountain Lion
(Abk., Computer)
2012 führte Apple sein Betriebssystem OS X 10.8 Mountain Lion ein, das einige Funktionen von iOS auf dem Mac übernimmt (21 17/2011 S. 26)

Mouse
(Computer)
Eingabegerät; siehe Maus

Mousepad
(Computer)
ebene Unterlage für die Maus

MOV
(Video)
Kennzeichen für digitale Videos im Format von Apples Quicktime; vergleiche: AVI

Movie Maker
(Video)
kostenlose Videoschnittsoftware von Microsoft für Windows XP; ab der Version 2 wirklich gut

Moviez
(Internet, Video)
Neue Videoformate ermöglichen den Download von raubkopierten Filmen aus dem Internet und stürzen die Filmindustrie in eine ähnliche Krise wie MP3 die Musikbranche. (21)

Mozilla
(Internet)
Codename des Netscape Navigators; Früher hatte Netscape ein dinosaurierähnliches Maskottchen.
!998 gab AOL (die Mutterfirma von Netscape) den Quellcode des Browsers frei. So entstand das Open-Source-Projekt Mozilla. Die vielen Mozilla-Entwickler verändern und verbessern den Code ständig - Netscape seinerseits nutzt davon Teile und fügt sie in die Netscape-Browser ein. (21 26/2001 S. 224) siehe Firefox
Stifthttp://www.mozilla.org  

MP3
(Abk, Computer)
(eigentlich MPEG 1 oder 2 Audio Layer 3); Musikdateiformat mit starker Komprimierung, das sich 1998 im Internet als Standard durchgesetzt hat. Eine Minute Musik in CD-Qualität braucht nur etwa ein MByte, d. h. 150 Songs passen auf eine CD.
Entwickelt wurde MP3 bereits in den 80er Jahren am Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen von Karlheinz Brandenburg, aber erst 10 Jahre später nutzten amerikanische Studenten dieses Audioformat, um ihre Lieblingssongs ins Internet zu stellen.
MP3 entwickelt sich zu einem Konkurrenten der etablierten Musikindustrie. siehe auch Fake, RIAA, Napster und Gnutella
Stifthttp://www.mp3.com

MP3pro
(Abk, Computer)
Weiterentwicklung der MP3-Technologie durch das Unternehmen Thomson multimedia, mit der Musik noch deutlich stärker auf den halben Speicherplatz komprimiert werden kann. Im Gegensatz zu AAC, das ebenfalls dem populären MP3 nachfolgen könnte, ist MP3pro kompatibel zu MP3.

MP4
(Abk, Computer)
(eigentlich MPEG-4); Verfahren, um Bild und Ton Platz sparend digital zu übertragen; Statt ein Fernsehbild Bildpunkt für Bildpunkt zu übertragen, wird bei MP4 die Sendung in einzelne Elemente aufgeteilt. Solche so genannte Objekte können z. B. ein Hintergrundbild, ein Nachrichtensprecher oder das Senderlogo bzw. auch Töne sein. Beim Empfänger setzt ein MP4-Decoder im PC oder Fernseher alles wieder zusammen, wobei der Zuschauer entscheiden kann, welche Objekte bei ihm zu sehen oder zu hören sind.
siehe auch StiftFraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen
Stifthttp://www.iis.fhg.de/amm/techinf/mpeg4/

MPEG
(Abk, Grafik, Video)
(Moving Picture Experts Group); Die MPEG entwickelt Verfahren, um Multimediadateien zu komprimieren und platzsparend zu speichern. Federführend in der MPEG-Audio-Gruppe ist das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen (MP3). Die Firmen AT&T, Sony, NEC, NTT, Dolby Labs, Deutsche Telekom, BBC und die Universität Hannover sind ebenso beteiligt.
Das Geheimnis von MPEG ist die diskrete Kosinustransformation (DCT) zur Codierung der Bildinformation und die inverse diskrete Kosinustransformation (IDCT) zur Decodierung der Bildinformation.
(22 11/2001 S. 130 und 108)

MPEG1
(Abk, Grafik, Video)
(Moving Picture Experts Group); MPEG-Verfahren, um Videosequenzen auf bis zu einem 30stel zu komprimieren und platzsparend zu speichern. Das MPEG1-Format erlaubt eine Auflösung von 353 mal 240 Pixel sowie eine Speicherung von zwei Audiokanälen. Es reicht aber nicht für abendfüllende Spielfilme.

MPEG2
(Abk, Grafik, Video)
(Moving Picture Experts Group); MPEG-Verfahren, um für die DVD-Technologie komplette Spielfilme in mehreren Synchronisationsfassungen mit Untertiteln und Surround-Sound zu komprimieren und platzsparend zu speichern. MPEG2 liefert Bilder mit 720 mal 480 Pixel bei Kompressionsraten von 30 : 1 bis 200 : 1.

MPEG4
(Abk, Video)
(Moving Picture Experts Group); Video-Codec; galt bis 2007 als natürlicher Nachfolger fürr MPEG 2 - vergleiche aber Mobiclip

MPI
(Abk, Netzwerk)
(Messaga Passing Inteface); Kommunikationsbibliothek als Basis für die Zusammenarbeit paralleler Programme z. B. bei Xserve-Cluster (32, 12/04 S. 71)

MPR
(Abk, Netzwerk)
  1. (Novell-Multi-Protocol-Router); interner Router; eine Einzelplatz- oder Laufzeitversion von NetWare in Verbindung mit einer Anzahl von NLMs (im Gegensatz zu der alten ROUTER.EXE, die einen dedizierten externen Router erzeugte)
  2. (Multiple Provider Router); Komponente von Windows NT

MPR/TCO
(Abk, Computer)
Richtlinien mit Grenzwertempfehlungen für elektrisches und magnetisches Wechselfeld sowie die elektrostatische Aufladung

MPR-1
(Abk, Computer)
Empfehlung des Schwedischen Instituts für Messungen und Testverfahren (darunter auch das Schwedische National Institut für Strahlenschutz) von 1987 für Computermonitore

MPR-2
(Abk, Computer)
erweiterte Empfehlung des Schwedischen Instituts für Messungen und Testverfahren (darunter auch das Schwedische National Institut für Strahlenschutz) von 1990 für Computermonitore, strenger als MPR-1aber weniger streng als TCO

mput
(Computer)
Unix-Befehl zum Kopieren mehrerer lokaler Dateien zu einem entfernten Verzeichnis mit FTP    

MRAM
(Abk; Computer)
(Speicherchips hoher Packungsdichte auf Magnetbasis); eine RAM-Art; Bevor das Silizium Einzug in die Speichermedien gehalten hat, basierten diese auf magnetisierbaren Eisenkernen. Diese haben den Vorteil, dass auch bei einer Stromunterbrechung die gespeicherten Informationen nicht verlorengehen. Das Booten ist dadurch überflüssig bzw. wird durch MRAMs - auch FeRAMs genannt - wieder überflüssig werden, da sich das gesamte System immer im Hauptspeicher befindet. Auflerdem könnten diese Speicherchips f¸r wesentlich leichtere Notebooks sorgen, denn die heute (2002) verwendeten RAMs benötigen in bestimmten Abst‰nden energieaufwendige Refresh-Spannungsstöße (siehe DRAM), um fit zu bleiben; diese entfallen bei den MRAMs. Serienreife MRAMs werden fr¸hestens im Jahr 2005 auf den Markt kommen  

MS-ASP
(Internet)
(Active Server Page); Microsofts Konzept f¸r dynamische Webseiten, deren Inhalte serverseitig generiert werden; vom Internet Information Server (IIS) verarbeitete HTML-Seiten, die serverseitigen Scriptcode, sowie ActiveX-Objekte enthalten können.; vergleiche JSP

MS-BackOffice
(Netzwerk)
siehe Microsoft BackOffice

MS-CHAP
(Abk, Netzwerk)
(Microsoft Challenge Authentification Protocol); akzeptiert nur Microsoft-verschlüsselte Authentifikation; siehe CHAP

MS-DOS
(Abk, Computer)
(Disc Operating System); Betriebssystem von Microsoft für PC; Bill Gates hatte zwei Tage nach Vertragsabschluss mit IBM der Firma Seattle Computer Products das Betriebssystem SCP-DOS (oder auch Q-DOS) für 50.000 $ abgekauft, das dessen Erfinder Tim Patterson scherzhaft „QDOS - Quick and Dirty Operating System“ genannt hatte und das für 16-Bit-Programme geeignet war. Dieses Programm wurde unter dem Namen MS-DOS die Grundlage für die Welt der PC. 1993 erschien als letzte eigenständige Version MS-DOS 6. (21)

MS-Office
(Computer)
Programmpaket von Microsoft; Version 4.2 enthielt WinWord 6.0, Excel 5.0, PowerPoint und Access 2.0;

MS-Office 95
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows 95; enthält Word 7.0, Excel 7.0, PowerPoint, Access; und Schedule+

MS-Office 97
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows 95/98; enthält Word 97, Excel 97, PowerPoint 97, Access 97; Schedule+ 97 und Outlook 97 (und in der Version von Februar 1997 viele Bugs)

MS-Office 2000
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows 95/98; enthält Word 2000, Excel 2000, PowerPoint 2000, Access 2000 usw. (Als es 1999 auf den Markt kam, war es trotz Veränderungen doch nicht deutlich besser als das Office 97.)

MS-Office 2001
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Macintosh; Einführung in der zweiten Hälfte 2000 (61)

MS-Office 2004
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Macintosh

MS-Office 2010
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows

MS-Office 2011
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Macintosh

MS-Office 2013
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows

MS-Office 2016
(Computer)
Programmpaket von Microsoft für Windows

MS-Office XP
(Computer)
Programmpaket von Microsoft, Nachfolger von MS-Office 2000. Mit Windows XP und Office XP will Microsoft eine Zwangsregistrierung der Software einführen. (22)

MS-Windows
(Computer)
Als 'Windows' bezeichnete, grafische Benutzeroberfläche der Firma Microsoft für IBM-kompatible Rechner. MS-Windows war ursprünglich eine Betriebssystems-Erweiterung für MS-DOS und diente als Arbeitsumgebung für spezielle dafür entwickelte Windows-Programme.
DOS-Programme können von Windows aus aufgerufen und in einem eigenen Task bearbeitet werden.
Windows 1.0 wurde 1985 für den 8086-Prozessor entwickelt und wurde überwiegend zum Starten von DOS-Anwendungen verwendet.
1987-88 wurde mit Windows 286 und Windows 386 eine erste Anpassung an die neuen Prozessoren von Intel durchgeführt, ohne eine wesentliche Funktionserweiterung.
Erst mit Windows 3.0 (1990) wurde der große Erfolg von Windows und Windows-Anwendungsprogrammen eingeleitet, der mit Windows 3.1 und Windows für Workgroups 3.11 ausgebaut wurde. Die wichtigste Neuerung bestand unter anderem in der besseren Ausnützung der neuen Intelprozessoren und der Verwendung des erweiterten Arbeitsspeichers für alle Programme.
Mit der Version 'Windows 95' wurde das Programm zu einem eigenen Betriebsystem mit fortschrittlicher Bedienerführung weiterentwickelt.
Charakteristik: Kennzeichnend für Windows ist eine einheitliche, standardisierte Steuerung über Symbole, Menüs und graphische Dialogfelder, die überwiegend mit einer Maus bedient werden. Dadurch entfällt die von DOS bekannte manuelle Eingabe von Befehlen. Die Bezeichnung Windows (Fenster) ergibt sich aus der Verwendung von Fenstern für die Darstellung der Arbeitsoberfläche von Anwendungsprogrammen und Dokumenten. Allgemeine Aufgaben wie etwa 'Drucken' sowie die Steuerung von Rechnerkomponenten (z. B. Festplatte, Grafikkarte) werden von MS-Windows zentral verwaltet und allen Anwendungsprogrammen zur Verfügung gestellt.
Windows erlaubt ein einfaches Multitasking, also den quasi gleichzeitigen Betrieb von mehreren Programmen.
Wesentlich zur Verbreitung hat auch der vereinfachte Datenaustausch zwischen verschiedenen Anwenderprogrammen beigetragen. Texte und Grafiken können einfach über die sogenannte Zwischenablage ausgetauscht werden. Mit Windows 3.x wurden außerdem proprietäre Standards zum interaktiven Datenaustausch definiert, nämlich DDE und OLE. MS-Windows 3.x wurde die am weitesten verbreitete graphische Benutzeroberfläche für Intel-PC's.

MSAA
(Abk, Netzwerk)
(Microsoft Active Accessibility); Schnittstelle von Microsoft für Screen-Reader, mit denen ASCII- oder HTML-Texte (z.B. für Blinde) vorgelesen werden können.

MSAU
(Abk, Netzwerk)
(Multiple Station Access Unit); siehe MAU

MSE
(Abk, Computer, Internet)
  1. (Microsoft Script Editor); Bestandteil des MS-Office seit Version 2000, Hilfsmittel zum Schreiben von VBScript oder JScript
  2. (Microsoft Security Essentials); Virenschutz-Programm für Endanwender von Microsoft

msg
(Abk, Internet)
Akronym für "message" (Nachricht).

MSI
(Abk, Computer, Harsware)
  • (Medium Scale Integration); die Anzahl von Schaltungen auf ICs, die in den 60er Jahren verwendet wurden.
  • (Micro-Star Iinternational); Micro-Star International, ein Hersteller von Computerhardware, wurde im August 1986 in Taiwan gegründet. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich im Bezirk Zhonghe der Stadt Neu-Taipeh. (221 20.07.2015)
    Stifthttp://www.msi-computer.de/

MSN
(Abk, Internet, Netzwerk)
(MicrosoftNetwork); Online-Dienst von Microsoft, der 1995 gestartet wurde (zusammen mit Windows 95 angeboten).

MSN Messenger
(Internet)
Ein von Microsoft angebotenes Pager-Programm, mit dem im Internet Telegramme verschickt und empfangen werden können.

MSR
(Abk, Computer)
(Microsoft Research); Zukunftswerkstatt von Microsoft mit Abteilungen in vielen Ländern; (21 25/2006)  

MTA
(Abk, Internet)
(Mail Transfer Agent); Der MTA ist zuständig für den Transport von E-Mails mit SMTP; Beispiele: Microsoft Exchange (Windows), Sendmail (Unix/Linux), Exim (Unix/Linux), Postfix (Unix/Linux)

MTBF
(Abk, Computer)
(Mean Time Between Failures); Durchschnittszeit zwischen Fehlern; Qualitätsmerkmal elektronischer Bauteile

MTU
(Abk, Netzwerk)
(Maximum Transfer Unit); Eine Übertragungsleitung kann nur Datenpakete mit einer für sie maximal geeigneten Größe übertragen. Sie wird durch die MTU ausgedrückt.  

MUA
(Abk, Internet)
(Mail User Agent); Programm zum Empfang/Senden/Anzeigen der e-Mails

MUCK
(Abk, Internet)
(Multi User Chat Kingdom); online-Rollenspiel in einem Chatraum im Internet; Mittels Scriptsprache und MUF ist es möglich, das System beliebig zu erweitern und dem Spielen neue Dynamik zu verleihen; siehe auch MUD (21)

MUD
(Abk, Internet)
(Multi User Dungeon); online-Rollenspiel im Internet; siehe auch MUCK (21)

mucken
(Internet)
Im Internet an einem Rollenspiel teilnehmen; siehe auch MUCK

mudden
(Internet)
Im Internet an einem Rollenspiel teilnehmen; siehe auch IC und OCC

MUF
(Abk, Internet)
(Multi User Forth); Anpassung der Programmiersprache Forth an MUCK (21)

Multi-CD-ROM
(Computer)
Crossplatform-CD, die von der Firma Sony für die Betriebssysteme DOS/Windows und Apple Macintosh entwickelt wurde.

Multi-Media
(Computer,Grafik)
eine Form der Präsentation, in der Text, Grafik und Sound kombiniert werden bis zur vollständigen Einarbeitung von Videoclips in die Programme

Multi-Touch
(Computer)
Eigenschaft von berührungsempfindlichen Oberflächen (Display, Touchpad u.a.) auf mehrere gleichzeitige Berührungen unterschiedlich zu reagieren; Bekannt wurde diese Technik durch das iPhone von Apple. Apple hat sich 2007 Multi-Touch patentieren lassen.

Multi-User
(Computer)
Das ist die Möglichkeit eines Betriebssystems, dass mehrere Nutzer gleichzeitig am Rechner arbeiten können, beispielsweise von UNIX.

MULTICS
(Abk, Computer, UNIX)
(Multiplexed Information and Computing System); BELL, General Electric, MIT u.a. arbeiteten in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts an diesem Betriebssystem-Projekt. Nachdem BELL aus dem Projekt ausgestiegen war, entwickelten Ken Thompson, Dennis Ritchie, Doug McIlroy und J. F. Ossanna daraus 1969 in Assembler-Code UNICS, das Brian Kerninghan spöttisch UNIX nannte und das bis 1973 in C umgeschrieben wurde.

Multimedia
(Computer,Grafik)
eine Form der Präsentation, in der Text, Grafik, Sound und Video kombiniert werden

MultiMediaCard
(Abk, Computer)
Speicherkarte für Digitalkameras; weiterentwickelt zur SD-Karte

Multiplan
(Computer)
Tabellenkalkulationsprogramm von Microsoft für DOS; erlebte von 1982 bis 1989 4 Versionen und wurde 1985 von Excel abgelöst, das allerdings zuerst für den Macintosh 512K entwickelt wurde.

Multiplex Betriebsart
(Netzwerk)
Bezeichnung für Verfahren, die beim Einsatz eines Multiplexers angewendet werden, um Informationen in kleinere Einheiten zu zerlegen bzw. diese Informationseinheiten wieder zu kombinieren. Das sind hauptsächlich das Frequenzmultiplexverfahren und das Zeitmultiplexverfahren.

Multiplexer
(Netzwerk)
(MUX) Ein elektronisches Gerät, das verschiedene Signale annimmt und zu einem Hochgeschwindigkeits-Datenstrom zusammensetzt; Gerät zur Aufteilung des Übertragungsmediums auf mehrere Kanäle (Frequenzmodulation bei analogen Signalen oder Taktteilung bei digitalen Signalen)

Multiport Repeater
(Netzwerk)
siehe Verteiler

Multiprogramming
(Computer)
Multiprogrammbetrieb, Erhöhung der Leistungsfähigkeit eines Computers durch die Möglichkeit gleichzeitiger Abarbeitung verschiedener Programme. Die CPU muss häufig auf die Peripheriegeräte warten, da diese in der Verarbeitungsgeschwindigkeiten wesentlich langsamer sind. Diese Wartezeit wird genutzt, um die Rechenleistung in diesem Zeitraum einem anderen Programm zur Verfügung zu stellen. Die Regelung der Zeiteinteilung übernimmt ein Mehrbetriebssystem (Multitasking). Die Bearbeitung der Programme läuft nur scheinbar gleichzeitig ab, da der Prozessor nur über einen Programmkanal verfügt. In der Realität laufen die Bearbeitungsprozesse zeitlich versetzt ab, vergleichbar mit einer Zeitscheibe auf der der Prozessor jedem Programm abwechselnd einen gewissen Bereich reserviert.

Multiprozessorsystem
(Computer)
Andere Bezeichnung für Mehrprozessorsystem.

Multipunkt
(Netzwerk)
Eine Leitung, die verschiedene Stationen miteinander verbindet.

Multitasking
(Computer)
Bezeichnung für die gleichzeitige Bearbeitung mehrerer Programme (als 'Tasks' bezeichnet) auf einem Einplatz System (z. B. unter dem Betriebssystem OS/2, Windows NT oder UNIX) oder auf einem Mehrplatzsystem (mit einem Mehrbenutzer-Betriebssystem). Dabei wird die Rechenzeit der CPU in sehr kleine Zeiteinheiten (sog. Zeitscheiben) aufgeteilt und kann zur Abarbeitung beliebiger Funktionen von zwei oder mehr Programmen verwendet werden.
Durch das Verhältnis von Eingabezeit zu Rechenzeit bei der Programmausführung (normalerweise wird für die Eingabe wesentlich mehr Zeit als für die eigentliche Berechnung benötigt) entsteht der Eindruck, als würden beide Programme (bzw. alle aktiven Programme) gleichzeitig abgearbeitet. Unterstützt wird das durch die Tatsache, dass alle aktiven Programme den Arbeitsspeicher und die Peripherie (mit Ausnahme der Festplatte) gleichzeitig benutzen können.
  • präemptives Multitasking (z. B. Windows NT)
    Das Betriebssystem kann den Prozessor steuern, ohne daß die Task mitwirkt.
  • nicht-präemptives Multitasking (z. B. Windows 3.11)
    Einer Task wird der Prozessor niemals weggenommen.

(vergleiche Multithreading)

Multitaskingfähig
(Computer)
Bezeichnung für ein Betriebssystem, das Multitasking bei der Programmausführung unterstützt.

Multithreading
(Computer)
Bei 32-Bit-Anwendungen können verschiedene Aufgaben (threads) innerhalb eines Programms parallel bearbeitet werden. Im Multithreading-Betrieb läuft z. B. die Silbentrennung im Hintergrund ab, der Anwender kann unterdessen weiter Text eingeben. Ein 32-Bit-Setup-Programm kann z. B. gleichzeitig Dateien dekomprimieren, andere kopieren und Systemkonfigurationsdateien ändern.
Die Threads sind vollkommen unabhängig voneinander. Sie werden gleichzeitig ausgeführt, wodurch die Systemleistung gesteigert wird.

Multix
(Computer)
siehe MULTICS; Ein Mehrplatz-Betriebssystem; Vorläufer von UNIX

mung
(Abk, Internet)
Bezeichnung im Hackerslang für "mutwillig zerstören". Mung ist ein sogenanntes rekursives Akronym, d.h. es beinhaltet sich selbst: "mung until no good". Die Anfangsbuchstaben ergeben wiederum mung. Man könnte es so übersetzen: herummengen (in einem Programm oder System) bis es nicht mehr lauffähig ist.

MUP
(Abk, Netzwerk)
(Multiple Universal Naming Convetion Provider); Komponente von Windows NT

Murdoch
(Computer, Pionier)
Ian Murdoch gründete am 16.08.1993 das Debian-Projekt. Es erhielt seinen Namen aus den kombinierten Vornamen von Ian und seiner Frau Debra.
Stifthttp://www.debian.org

Musicbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der nach Musikstücken, CDs oder Audiodateien mit Musik sucht

Musicload
(Computer, Internet)
Musik-Download-Dienst von T-Online; im Oktober 2003 gestartet hat er 2005 den Apple iTMS überholt(35 04/2005 S.18)

Mustang
(Java)
für 2006 geplanter Nachfolger von J2SE 1.5 (21 14/2003 S.44)

Mustek
(Computer)
Scannerspezialist; Hersteller von Digitalkameras
Stifthttp://www.mustek.de

Mustererkennung
(Computer,Grafik)
Bezeichnung für eine Technik, die es erlaubt, beliebige Muster (Zeichen, Handschrift, Bilder bzw. Photos von Personen, Sprache usw.) zu erkennen. Weit fortgeschritten ist diese Technik bei der Zeichenerkennung (OCR), bei der Standardzeichensätze in Kombination mit einer Rechtschreibprüfung sehr genau erkannt werden können.
Weit schwieriger gestaltet sich die Erkennung von Handschrift, da sie zum einen stark personenabhängig ist und zum anderen die Sprachinterpretation aufgrund mehrerer möglicher Bedeutungen von Worten noch nicht ausreichend erforscht ist (erreichbare Genauigkeit heute ca. 95-98%). Die Mustererkennung komplexerer Muster bleibt bislang den Expertensystemen vorbehalten, da sie über entsprechende Kapazität (u.a. zur Speicherung von Vergleichsmustern und zur genügend schnellen Verarbeitung) und über speziell dafür entwickelte Programme verfügen.

Mustervorlagen
(Computer)
Tabellen, Diagramme oder Makrovorlagen, die als Vorlage für zukünftige Dokumente dienen.

Muuss
(Computer, Netzwerk, Pionier)
Mike Muuss erfand 1983 das PING. Er starb im Novenber 2000 bei einem Autounfall.

MUX
(Abk, Netzwerk)
Multiplexer; Ein elektronisches Gerät, das verschiedene Signale annimmt und zu einem Hochgeschwindigkeits-Datenstrom zusammensetzt.  

MVC
(Abk, Computer, Internet)
(Model View Controller); Entwurfsmuster für Webentwicklung, mit dem PHP-Code einheitlich struktuiert wird. MVC führt eine Dreiteilung des PHP-Codes in Modelle, Views (Ausgabe) und Controller (die eigentliche Logik) ein. Das erleichtert gerage bei größeren Projekten den Überblick und die Erweiterbarkeit.  

MWI
(Abk, Internet)
(Mobile Web Initiative); Enrichtung des W3C; veröffentlichte 2008 XHTML Basic 1.1; (21, 18/08 S. 56)    

myob
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "mind your own business", zu deutsch: kümmere dich um deine Angelegenheiten.

myServices
(Internet)
Dienstegruppe von Microsoft für .NET

MySQL
(Computer, Internet)
relationales Datenbank-Programm, das von der schwedischen Firma T.c.X. DataKonsult entwickelt wurde. Es ist Open Source und wird auch auf vielen Linux-Rechnern eingesetzt.
Stifthttp://www.mysql.com  
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