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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: L (L* bis LZ)

(150 Begriffe)
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vor
 

L1-Cache
(Computer)
Ein zusätzlicher sehr schneller Pufferspeicher (Cache) für Daten und Befehle zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher

L2-Cache
(Computer)
Ein zusätzlicher sehr schneller Pufferspeicher (Cache) für Daten und Befehle zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher  

Lab
(Grafik)
eigentlich CIELAB oder L A B, ein geräteunabhängiges, von der CIE definiertes System zur Beschreibung von Farbempfindungen mit Hilfe der drei Koordinaten Helligkeit L, der Rot/Grün-Balance a und der Gelb/Blau-Balance b; Diese Koordinaten sind so gewählt, dass sie dem menschlichen Empfinden möglichst nahe kommen ('Gleichabständigkeit'). (21)

LACNIC
(Abk., Internet)
(Latin America and Caribbean Network Information Center); Das APNIC koordiniert als eines der fünf RIRs die Vergabe von IP-Adressen für Lateinamerika und die Karibik.
Stifthttp://www.lacnic.net

Lader
(Computer)
(engl. Loader), ein Programm oder ein Programmteil des Hauptprogramms (Kernel) eines Betriebssystems, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme oder Daten geladen werden können. Um diesen Vorgang ausführen zu können, muß der Lader zuerst in den Arbeitsspeicher geladen werden. Das geschieht durch das Bootprogramm.

LaGrande
(Computer)
Prozessor von Intel mit TCPA-Eigenschaften (21 6/2003 S.40)

LAMP
(Computer, Internet, Netzwerk)
(Linux Apache MySQL PHP); Installationspaket für Internet-Angebote für Linux mit den Komponenten Apache, MySQL und PHP

LAN
(Computer, Netzwerk)
(Local Area Network); Lokales Netzwerk; vernetzte PCs innerhalb eines Gebäudes bzw. Grundstücks, < 2,4 km , keine Posthoheit; ein Kommunikationsnetz auf File-Server-Basis zur gemeinsamen Nutzung durch die Teilnehmer. Es steht, im Gegensatz zu öffentlichen Netzen, unter der rechtlichen Kontrolle des Benutzers und ist räumlich auf ein (Büro-)Gebäude beziehungsweise Firmengelände beschränkt. LANs gibt es in unterschiedlichen Topologien und Kabelsystemen. Die Übertragungsgeschwindigkeiten liegen bei 1 bis 100 Megabit pro Sekunde. Bekannte Vertreter sind Ethernet, Token Ring und Arcnet, die verschiedene Zugriffsprotokolle und Topologien repräsentieren.

LAN Manager
(Netzwerk)
Netzwerkbetriebssystem, das als Server-Betriebssystem unter OS/2 läuft und Clients unterstützt, die unter DOS, OS/2 oder Windows arbeiten.

LANC
(Grafik)
Siehe Control-L.

Land
(Netzwerk)
siehe Country; Container-object der NDS

Landscape
(Computer)
Ausdruckformat, dabei wird das Papier oder die Folie im Querformat bedruckt.

Laptop
(Computer)
Personalcomputer in Aktenkoffergröße; Man kann ihn auf dem Schoß (lap) halten und mit ihm arbeiten.

Lara Croft
(Computer, Pionier)
Lara Croft wurde 1968 in Wimbledon als Tochter von Lord Henshingly Croft geboren und wuchs bis zu ihrem 16. Lebensjahr in der sicheren Welt des Adels auf. In ihrer Zeit an der Gordonstougn Boarding School entdeckte Lara die schottischen Berge und das Freeclimbing. In der Schweiz nutzte sie ihre Schulzeit zum Extrem-Skisport. Bei einer Ferienreise in den Himalaja überlebte sie als einzige einen Flugzeugabsturz. Das veränderte ihr Leben vollständig. Sie wurde die unabhängige Abenteuerin, die sie noch immer ist. Ihre Eltern, die sie mit dem Earl von Farrington verheiraten wollten, strichen alle finanziellen Zuwendungen. Lara lebt vom Verkauf ihrer Reisebücher und sammelt extreme Erfahrungen.
Nein, im Ernst: Lara Croft ist die erste Heldin der Computerkultur. Sie ist der virtuelle Star aus dem „Tomb-Raider“-Spiel von Eidos, dem meistverkauften Computerspiel der 90er-Jahre.

Laser-Disk
(Computer)
Auf Laser-Disks, die auch Bildplatten genannt werden, befinden sich üblicherweise Videodaten, die analog abgespeichert wurden.

Laserdrucker
(Computer)
Seitendrucker mit exzellenter Druckqualität und hoher Druckerleistung; vergleichbar einem Kopierer; kann keine Durchschläge erzeugen wie z. B. ein Nadeldrucker. Laserdrucker belasten die Umwelt durch Ozonfreisetzung. Bei dieser Drucktechnik belichtet ein Laserstrahl eine fotoempfindliche, elektrisch negativ geladene Bildtrommel. An den Stellen, an denen der Laserstrahl den Text auf die Walze "schreibt", wird die elektrische Ladung gelöscht - und genau an diesen Stellen bleibt der ebenfalls negativ geladene Toner haften. Die Walze rollt über das Papier, das den Toner aufnimmt. In der Fixiereinheit schmilzt der Toner mit dem Papier zusammen und geht so eine dauerhafte Verbindung ein.

Lastenheft
(Computer)
detaillierte Aufgabenbeschreibung des Auftraggebers eines Softwareprojekts, auf dessen Grundlage der Auftragsnehmer einen Lösungsvorschlag entwickeln und in einem Pflichtenheft niederschreiben soll.

LAT
(Abkürzung, Netzwerk)
(Local Area Transport); ein nicht routingfähiges Transportprotokoll der Firma DEC

Laufzeit
(Computer)
Die Laufzeit gibt an, wieviel Zeit ein Programm zur Ausführung einer Aufgabe benötigt oder wielange ein Stapelverarbeitungsprogramm vom Aufruf bis zum Ende den Prozessor bzw. die Peripherie beansprucht.

Lava
(Computer)
Kleine, kompakte und leicht erlernbare Programmiersprache, mit der sich Programme wie Lego-Bauwerke aus vorgefertigten Elementen zusammensetzen lassen. Entwickelt wurde diese Software von zwei Wissenschaftlern vom GMD-Institut (SIT) in Darmstadt. (22)
Stifthttp://www.darmstadt.gmd.de/~guenthk/Lava

Layer
(HTML)
In Dynamic HTML eingef¸hrte Technik. Layer teilen eine Web-Seite in verschiedene Ebenen ein, die ¸bereinander liegen. Diese Ebenen können einzeln ein- und ausgeblendet werden.

Layoutkontrolle
(Computer)
preview; Das Erscheinungsbild/Druckbild von Grafik und Text auf einer oder mehreren Seiten kann vorab über den Bildschirm mittels einer Layoutkontrolle betrachtet werden. Dadurch werden zeit- und papieraufwendige Probeausdrucke gespart.

Lazarus
(Computer)
freie Entwicklungsumgebung mit Free Pascal; Lazarus orientiert sich an Borland Delphi.
Stifthttp://www.lazarus.freepascal.org/

   

LCD
(Abkürzung, Netzwerk, Computer, Grafik)
(Liquid-Crystal Display); Flüssigkeitskristallanzeige z. B. bei Notebook-Bildschirmen; Eine Technik zur Darstellung von Zahlen, Texten, Grafiken u. ä. Es arbeitet auf der Basis von Kristallen, die in einer Flüssigkeit eingelagert sind. Dual-Scan-Displays (DSTN) sind aus lauter einzelnen LCD-Elementen aufgebaut.
Einige übereinandergeklebte Folien erzeugen aus den drei Grundfarben ein Computerbild. Die hinterste Schicht (Hintergrundbeleuchtung) liefert einfach nur das Licht. Polarisationsfilter filtern das Licht und lassen es in eine Richtung schwingen. Die Flüssigkristallschicht dreht das polarisierte Licht in einen bestimmten Winkel. Werden die Fl¸ssigkristalle pro Bildpunkt von winzigen Transistoren gesteuert, so spricht man von TFT. (61)

LCR
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(Least Cost Router); Gerät zum automatischen Anwählen des preisgünstigsten Call-by-Call-Anbieters (63)

LDDM
(Abk, Computer)
(Longhorn Display Driver Model); Grafikkartentreiber für Vista; Microsoft hat ihn 2006 umbenannt in WDDM (21 10/2007 S. 160)

 

LDAP
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(Lightweight Directory Access Protocol); simples Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisse (115)

 

Lead-In
(Computer)
Die innersten 4 Millimeter einer CD, die dem eigentlichen Datenbereich vorgelagert sind. Das Lead-In enthält das Inhaltsverzeichnis der CD. (TOC, Table of Contents).

Lead-Out
(Computer)
Der Abschluß des Datenbereichs auf einer CD. Das Lead-Out befindet sich am äußeren Rand der CD und ist ca. 1 Millimeter breit.

Leaf object
(Computer)
(CN); Blattobjekt

Leapfrogging
(Computer)
Upgrade von einer Uraltversion auf eine aktuelle Programmversion.

Learntec
(Computer)
jährlicher internationaler Kongress und Fachmesse für Bildungs- und Informationstechnologie in Karlsruhe (2008 zum 16. Mal)

leased line
(Netzwerk)
englisch für Standleitung.

LeBook
(Computer)
Notebookfamilie, die von Vobis vertrieben wird

Leckstrom
(Computer)
Bei jedem Chip kommt es zu ungewollten Strömen. Je höher die Taktfrequenz, umso wichtiger wird dieser Leckstrom, der zu großer Hitze führt, die durch Kühlung abgeführt werden muss. Schnelle Chips vergeuden so sehr viel Energie.

LED
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(lichtemittierende Diode); Leuchtdiode, Halbleiterdiode, die bei Stromfluß leuchtet. LEDs werden u. a. bei der Statusanzeige von Geräten verwendet. siehe TFT und OLED

Leerwert
(Datenbank)
Leerwerte sind datentypspezifische Einträge, die ein Feld, eine Speichervariable oder einen Ausdruck als leer kennzeichnen. So ist beispielsweise False der Leerwert für logische Daten und Null der Leerwert numerischer Daten. Leerwerte sind aber keinesfalls fehlende Daten.

Leibniz
(Computer, Pionier)
Gottfried Wilhelm v. Leibniz; (1646 - 1716); Erfinder der dualen Zahlen, entwickelte 1673 eine mechanische Rechenmaschine mit Staffelwalzen, mit der auch multipliziert werden kann.

Leitungsvermittlung
(Netzwerk)
Datenübertragungstechnik, die einen Sender und einen Empfänger direkt miteinander verbindet. (Beispiel: Modemverbindung über die Telefonleitung)
siehe Switching

Lempel
(Grafik, Pionier)
Abraham Lempel; Miterfinder von LZW (21)

Lenovo
(Grafik, Pionier)
Nach der Übernahme der IBM-Thinkpad-Serie durch die chinesische Firma Lenovo entwickelt sie nun unter ihren Namen eigene Notepads. (21 9/06 S.25)
Stifthttp://www.lenovo.com/de/de/

Leopard
(Computer)
Im Oktober 2007 kommt Mac OS X 10.5 unter dem Codenamen Leopard auf den Markt.

Lerdorf
(Computer, Internet, Pionier)
Rasmus Lerdorf; Der Kanadier Rasmus Lerdorf entwickelte PHP. Zuerst hieß es PHP/FI (Personal Home Pages / Form Interpreter)

Lernprogramm
(Computer)
Das Lernprogramm soll dem Anwender eine Einführung in ein Programm, ein Thema oder ein Unterrichtsfach geben und ihm dessen Möglichkeiten und/oder mögliche Vorgehensweisen aufzeigen. Im einfachsten Fall handelt es sich dabei nur um eine selbstablaufende Präsentation. Bessere Lernprogramme ermöglichen das Nachvollziehen der demonstrierten Funktionen und/oder arbeiten interaktiv, so daß Lerninhalte, bei denen es Probleme gegeben hat, wiederholt werden und andere, bei denen aufgrund anderer Übungen keine Schwierigkeiten zu erwarten sind, übergangen werden.
Ein Lernprogramm, welches zum Lieferumfang größerer Anwendungsprogramme oder zu einem Anwendungspaket zählt, wird in den meisten Fällen unter dem Menüpunkt 'Hilfe' aufgerufen.

Lesk
(Internet, Netzwerk, Pionier)
1976 entwickelte Mike Lesk am AT&T Bell Laboratories das UUCP.

Level-2-Cache
(Computer)
Ein zusätzlicher sehr schneller Pufferspeicher (Cache) für Daten und Befehle zwischen Prozessor und Arbeitsspeicher

Lexmark
(Computer)
Ein Druckerhersteller; gehörte früher zu (IBM);
Stifthttp://www.lexmark.de

 

LF
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
  1. (Line Feed); Zeilenvorschub; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 10 im ASCII-Zeichensatz
  2. (low frequency); Niedrige Frequenz; Funkwellen (Mittelwelle)

 

LG
(Abkürzung, Computer)
(Lucky Goldstar); LG Electronics; koreanische Hardwarefirma, Hersteller z. B. von Monitoren, Displays und CD- bzw. DVD-ROM-Laufwerken; Zusammen mit dem Frauenhofer-Institut für Solare Energiesysteme entwickelte LG 2002 das erste vollständig in einen Laptop integrierte Brennstoffzellensystem.
Stifthttp://www.lge.de

LGPL
(Abk, Computer)
(Lesser General Public License); Die GPL und die LGPL sind die wichtigsten (Open-Source)-Lizenzen, denen über 80% aller Open-Source-Projekte unterliegen. (21 17/2006 S. 54)  

LHA
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
Ein Komprimierungsprogramm, das sowohl einzelne als auch mehrere Dateien (in sog. Archiven) komprimieren kann. Auch die Erstellung von sog. selbstentpackenden Archiven, bei denen das Archiv als ausführbare Datei EXE gespeichert wird, und nach Aufruf den Inhalt des Archivs wiederherstellt, ist möglich. LHA ist Shareware.

 

LIA
(Computer)
Auf CD-ROM werden die Nutzdaten am Anfang von der Lead In Area (LIA) und am Ende von der Lead Out Area (LOA) umrahmt. Bei Multisession-CDs wird jede Session von LIA und LOA begrenzt.

Library
(Computer)
engl. Bezeichnung für Bibliothek. Libaries werden auch zur Erleichterung des Programmieraufwands verwendet (DLL).

LibreOffice
(Software)
LibreOffice ist ein Open Source-Programmpaket, das 2010 von OpenOffice.org abgespaltet wurde, nachdem Sun von Oracle übernommen wurde, und auf einer Stiftung basiert.
Stifthttp://de.libreoffice.org

Lichtwellenleiter
(Netzwerk)
(LWL oder Fiber Optic cable); Glasfaserkabel, ein Leiter für Lichtimpulse, der aus einem lichtdurchlässigen Kern (Glas) und einer für den Impuls undurchlässigen Hülle (Glas mit anderen optischen Eigenschaften als der Kern) besteht. Die Lichtimpulse bewegen sich im Kern fort und werden sehr verlustarm an der Hülle reflektiert, so daß sie den Leiter nicht verlassen können (unabhängig von eventueller Drehung oder Biegung des Lichtwellenleiters). Der bietet durch die hohe Frequenz des Lichts (bis zu 10 GHz) höchste Übertragungsgeschwindigkeit bei größter Sicherheit. Die Informationen, die gerade übertragen werden, können praktisch nicht ohne eine Unterbrechung des Leiters von Unbefugten abgenommen werden.
Zwar gibt es fertige Verbindungselemente zu vertretbaren Preisen zu kaufen, da die Installation aber das Fachwissen von Experten erfordert, handelt es sich bei Lichtwellenleitern um ein teures Übertragungsverfahren. Eingesetzt wird der Lichtwellenleiter z. B. zur Verbindung von Rechnern in einem Netzwerk; auch ein Projekt der Telekom (IBFN) basiert auf dem Lichtwellenleiter.

Licklider
(Internet, Netzwerk, Pionier)
J. C. R. Licklider; Computerpionier;Visionäre der Computervernetzung; Er glaubte, es sei unter bestimmten Voraussetzungen möglich, mit dem Computer zu kommunizieren wie mit einem Kollegen, einem Menschen also: "To think in interaction with a computer in the same way that you think with a colleague whose competence supplements your own will require much tighter coupling between man and machine than is suggested by the example and than is possible today." In den späten 50er Jahren baute er mit seiner Forschergruppe eines der ersten Time-Sharing-Systeme

Lie
(HTML, Internet, Pionier)
1994 stellte Håkon Wium Lie dem W3C sein Konzept für Stylesheets vor und gestaltete die CSS-Spezifikationen entscheidend mit. (21 1/2007 S.146)

Ligatur
(Computer)
im Bleisatz zusammengegossene Buchstabenpaare, die heute vordefiniert sind, wie etwa "fl", "fi" und andere. In professionellen DTP-Programmen werden Ligaturen automatisch erkannt und aus ästhetischen Gründen als enge Kombination ausgegeben.

Light Peak
(Computer)
Lichtleiterbasierter Übertragungsstandard von Intel für Computerverbindungen aller Art; Light Peak arbeitet mit Glasfaserkabeln und Laserlicht. In der ersten Ausbaustufe liegt die Übertragungsgeschwindigkeit mit 10 GBit/s schon doppelt so hoch wie USB 3.0 (22 11/2010 S.35)

Lightroom
(Computer)
Profi-Fotobearbeitungs-Software von Adobe für den Mac; 2006 Beta-Version; Alternative zu Apple Aperture. (34 3/2006 S.72)

Lightroom Mobile
(Computer)
Fotobearbeitungs-Software von Adobe für Mobilgeräte mit iOS (21 22/2014 S.32)

LightScribe
(Computer)
LightScribe Direct Disc Labeling ist eine von Hewlett-Packard entwickelte Technologie, die den vorhandenen Laser des DVD-Brenners nutzt, um die Scheiben zu beschriften. (22 7/2005 S.48)

LILO
(Abk, UNIX)
(Linux Loader); Bootmanager von Linux, der neben Linux auch DOS und Windows booten kann

Linden Dollar
(Internet)
virtuelle Währung in Second Life; Linden-Dollar lassen sich allerdings auch in echte Dollar umtauschen (im März 2007 gab es für 270 Linden-Dollar 1 US-Dollar. (27 4/2007 S.66)

Linden Lab
(Internet)
Linden Lab in San Francisco entwickelte ab 1999 die Web-3D-Simulation Second Life, die ab 2003 online ist. (27
Stift http://lindenlab.com

LindowsOS
(Computer)
LindowsOS war eine auf Debian GNU/Linux basierende Distribution von Lindows.com, mit dem sowohl Windows- wie auch Linux-Programme genutzt werden können.
Microsoft klagte wegen der Namensähnlichkeit zu Windows, so dass sich die Firma umbenannte zu Linspire.

Lineal (-zeile)
(Computer)
Viele Textprogramme bieten als Funktion das Einblenden eines Zeilenlineals an, um den linken und rechten Rand sowie Tabulatoren schnell einstellen zu können.

Liniendiagramm
(Computer, Datenbank)
Form eines Diagramms, bei dem die darzustellenden Werte als Punkte erscheinen, die durch Linien miteinander verbunden sind. Das Liniendiagramm wird in der Regel verwendet, wenn Trends dargestellt werden sollen.

Link
(HTML)
Querverweis auf WWW-Folgeseiten; Die Leistungsfähigkeit von Hypertext kommt dadurch zustande, dass man nicht schreiben muß "siehe Seite soundso" sondern daß der Leser mit einem Mausklick dort hin- und auch wieder zurück (!) springen kann. Die Verbindungen zu anderen Textstellen und vor allem auch anderen Dokumenten heißen Links. Hypertext wird vor allem im WWW genutzt. Ein Link wird prinzipiell mit dem HTML-Tag <a href=...> eingeleitet und mit </a> abgeschlossen

Linotype-Hell
(Computer)
Früher "Linotype" . Hersteller und Lizenzgeber von etwa 2 000 Schriften. Programme wie Glyphix, Morefonts oder Typemaker verfügen nicht über lizenzierte Schriften. Es werden Schriftarten verwendet, die von den bekannten lizenzierungspflichtigen Schriftarten geringfügig abweichen. Die Namen der Schriftarten sind durch Abwandlung der bekannten Namen entstanden: Helvenica (statt Helvetica), Tymes Roman (statt Times Roman).

Linspire
(Computer)
LindowsOS, eine auf Debian GNU/Linux basierende Distribution von Lindows.com, mit dem sowohl Windows- wie auch Linux-Programme genutzt werden kann, wurde wegen der Klagen von Microsoft umbenannt zu Linspire. (22, 7/2004 S. 40)
Stifthttp://www.linspire.com

Linux
(Computer, UNIX)
Kernel eines frei kopierbaren UNIX-Betriebssystems. 1991 begann der finnische Student Linus Torvalds mit der Entwicklung. Die erste öffentliche Linux-Version 0.01 erschien am 17.09.1991 (500 KByte Quelltexte, verteilt auf 10.000 Codezeilen). Seit etwa 1992 wird Linux von einer Reihe von Programmierern in Zusammenarbeit mit Torvalds weiterentwickelt, inzwischen programmieren rund um die Welt Tausende daran, da die Quellcodes gleich mitgeliefert werden. Im März 1994 gab Torvalds die Version 1.0 frei. Das Betriebssystem ist kostenlos und sehr stabil. Es gibt bereits zahlreiche kostenlose Software-Version für Linux.
Linux enthält alle Bestandteile für einen Internet-Server. Es organisiert sehr zuverlässig die User-Rechte.
Linux ist neben dem Apache-Server eines der Vorzeigeprodukte der Open Source-Bewegung.
Der Siegeszug begann, als Linus Torvalds am 09.06.1996 Kernel 2.0 auf die offiziellen FTP-Server stellte. Am gleichen Tag wurde Tux das offizielle Linux-Logo.
Weitere Informationen:
Stift http://www.linux.org
Stift http://www.linux-magazin.de
Stift http://www.li.org

Linux for PowerPC
(Computer, UNIX)
Linux-Distributor
Stifthttp://www.linuxppc.org

Linux-Distributor
(Computer, UNIX)
Verteiler des frei kopierbaren UNIX-Betriebssystems Linux.

Linuxcare
(Computer, UNIX)
Linux-Distributor
Stifthttp://www.linuxcare.com

Lion
(Abk., Computer)
2011 führte Apple sein Betriebssystem OS X 10.7 Lion ein, das einige Funktionen von iOS auf dem Mac übernimmt (21 17/2011 S. 26)

LIP
(Abk., Netzwerk)
(Large Internet Packets); große Verbundnetzpakete; damit ist es möglich, die standardmäßige Paketgröße für den Datentransfer über Brücken und Router von 576 Byte zu erhöhen; Diese LIP-Technologie ist mit dem Einsatz des NetWare DOS-Requesters automatisch aktiviert.

LISA
(Computer)
1983 war der erste Computer mit graphischer Benutzeroberfläche (Lisa Draw) ein Flop. Er kostete 30.000 DM. Erst der Nachfolger "Apple Macintosh" setzte sich durch.

Lisa Draw
(Computer)
Ivan Sutherland entwickelte 1962 das erste Graphikprogramm für Computer, genannt Sketchpad. Es dauerte mehr als 20 Jahre, bis Apple diese Idee mit Lisa Draw im LISA kommerzialisierte.

LISP
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(List Processing Language); listenverarbeitende Sprache. Eine 1960 am MIT entwickelte Programmiersprache, die im Bereich der Künstlichen Intelligenz und bei der Programmierung von Expertensystemen verwendet wird. Mit LISP ist es möglich, Programme zu entwickeln, die sich selbst verändern oder die selbst andere Programme hervorbringen können.

Listing
(Computer)
Bezeichnung für Liste, Auflistung, Ausdruck. Häufig in der Programmierung verwendeter Begriff für den Ausdruck der Befehle und Anweisungen eines Programms. Dabei dient das Listing auch zur Fehlersuche.

Lithium-Ionen
(Computer)
Akkumulator; Die wiederaufladbaren Batterien zur Stromversorgung gibt es in den Typen Nickel-Cadmium (veraltet), Nickel-Metallhydrid (nur noch in billigen Geräten) und Lithium-Ionen. Als Lithium-Polymer-Akku, der beliebig verformbar ist, kann er in einem Notebook-Gehäuse auch den kleinsten Winkel ausfüllen.

Little Endian
(Computer)
Die Binärwerte werden so dargestellt und verarbeite, dass die Positionen mit den kleinen Zweierpotenzen am Ende stehen. Der Begriff ist von Jonathan Swift abgeleitet worden, der sich im Gullivers Reisen zwei Volksgruppen ideologisch bekämpfen lässt, von denen die eine ihr Frühstücksei am dicken und die andere am schmalem Ende aufschlägt. Die anderen waren entsprechend die Big Endianer.

LiveScript
(HTML, Internet)
JavaScript wurde anfangs von Brendan Eich Mocha und später LiveScript genannt.

Lizenz
(Computer)
Die Softwareindustrie meint, dass eine Lizenz eine Nutzungserlaubnis für ein Softwareprogramm sei; Man braucht pro PC je eine Lizenz. Laut BGB ist einen Lizenz ein Verwertungsrecht. Eine Verwertung im Sinne des Urheberrechts ist die Ver‰nderung, Replikation oder der Weitervertreib. Lizenz ist kein Begriff aus dem Kaufrecht sondern aus dem Urheberrecht. Das BGB regelt klar Kaufverträge und daraus abgeleitete Rechte. (103)

     

ll*(
(Abkürzung, Computer, Internet)
Emoticon für versöhnliche Geste (14)

ll*)
(Abkürzung, Computer, Internet)
Emoticon für Versöhnung akzeptiert (14)

LLAP
(Netzwerk)
(LocalTalk Link Access Protocol); siehe LocalTalk

LLC
(Abkürzung, Netzwerk)
(Logical Link Control Sublayer); Die Datensicherungsschicht ist in zwei Unterschichten geteilt, die LLC und die MAC. Die LLC ist die obere und stellt die Verbindung für die Übertragung der Datenrahmen von einem Gerät zum anderen her. Siehe OSI-Referenz-Modell

     

LOA
(Abk., Computer)
Auf CD-ROM werden die Nutzdaten am Anfang von der Lead In Area (LIA) und am Ende von der Lead Out Area (LOA) umrahmt. Bei Multisession-CDs wird jede Session von LIA und LOA begrenzt.

loader
(Computer)
engl. Bezeichnung für Lader.

LOC
(Abk., Computer)
(Lines of Code); Codezeilenanzahl

LocalTalk
(Netzwerk)
eigentlich LLAP (LocalTalk Link Access Protocol); Apple-Protokoll; betrifft die Bitübertragungs- und Datensicherungsschicht des OSI-Referenz-Modells; Apple-spezifisches CSMA/CA-Protokoll

Lochkarte
(Computer, Datenbank)
Zum Speichern von Befehlen und Daten von Charles Babbage bei seiner Analytical Engine erstmals verwendete Technik. Die von Hermann Hollerith entwickelte Lochkarte war der erste maschinell einsetzbare Datenträger. Die Karte (aus Karton) enthielt die Informationen in Form von Spalten (80 pro Karte), in denen jeweils bis zu 12 eingestanzte Löcher vorhanden sein konnten. Jede Karte konnte bis zu 80 Zeichen aufnehmen. Jede längere Information mußte auf mehrere Karten aufgeteilt werden. Das Einlesen der Lochkarten in den Rechner wurde über einen Lochkartenleser erledigt. Dabei mußte schon beim Transport der Karten und dem Einlegen in den Lochkartenleser auf die genaue Reihenfolge der Karten geachtet werden.

Lochkartenleser
(Computer, Datenbank)
Ein Gerät, welches zum Einlesen von Lochkarten verwendet wurde. Es bestand im wesentlichen aus mehreren Magazinen, in denen die Lochkarten vor und nach dem Einlesen gesammelt wurden. Nach dem Einlegen der Lochkarten in das Eingangs-Magazin wurden diese mechanisch oder optisch ausgewertet und in einer Wartestation abgelegt. Die Informationen wurden sofort vom Rechner geprüft.

Lochmaske
(Computer, Grafik)
feines Metallgitter, das der Anordnung der Bildpunkte auf der Leuchtschicht eines Monitors entspricht; Die Strahlen werden exakt auf der Mattscheibe positioniert. Der Lochabstand sollte je nach Größe des Monitors zwischen 0,24 Und 0,30 mm betragen. Je kleiner der Abstand, desto schärfer das Bild. Die Anzahl der Bildpunkte, die auf der Mattscheibe abgebildet werden, wird als maximale Auflösung angegeben, und zwar horizontal x vertikal.

Locking
(Computer, Datenbank)
Bei Datenbanken in Multiuser-Umgebungen kann es vorkommen, dass mehrere User zur gleichen Zeit den gleichen Datensatz anfordern bzw. bearbeiten möchten. Damit es hier keine Überschneidungen gibt, wird der Datensatz für andere User gesperrt, wenn er von einem User bearbeitet wird. Diesen Vorgang nennt man Locking.

log
(Computer)
engl. Bezeichnung für protokollieren, eine Log-Datei erzeugen.

Log-Datei
(Computer)
Eine Datei, die die Daten, die während des Ablaufs bestimmter Vorgänge am Computer angefallen sind, enthält. So bietet z. B. ein Kommunikationsprogramm häufig die Möglichkeit, alle empfangenen Daten (mit Ausnahme der übertragenen Dateien) in einer Log-Datei abzulegen. Auch Datenbanken arbeiten häufig mit einer Log-Datei, in der alle Änderungen an den Datensätzen während einer Sitzung aufgezeichnet werden, um die Datensätze bei auftretenden Fehlern wieder herstellen zu können.

Logbuchfunktion
(Computer)
Funktion in Textverarbeitungsprogrammen; Es kann zur Dokumentation des Arbeitsaufwandes wichtig sein, Daten wie Textname, Wörter-/Seitenzahl, Druckseiten, Bearbeitungsdauer automatisch festzuhalten.

Logische Einheiten
(Netzwerk)
Logische Einheiten (LE bzw. LU) sind die "Elemente" des streng hierarchischen IBM-SNA-Netzwerks. Sie stellen die Mittel zum Aufbau einer Verbindung mit einer anderen Logischen Einheit und zum Informationsaustausch zur Verfügung. Sie erlauben Benutzern und Anwendungen den Zugriff auf das Netzwerk und die vom VTAM bereitgestellten Funktionen. Unterschieden werden LEs vom Typ 0 bis Typ 7.

Logische Topologie
(Netzwerk)
der eigentliche Signalpfad im Netzwerk; (z. B. ist das IBM Token-Ring-Netzwerk physisch ein Stern aber logisch ein Ring.)

Logische Verknüpfung
(Computer)
Logische Verknüpfung ist der Sammelbegriff für UND- und ODER-Verknüpfungen. Aus NICHT, UND und ODER lassen sich durch Schaltungen alle anderen Verkn¸pfungen (z. B. WENN DANN) erzeugen.

logisches Laufwerk
(Computer)
Die Anzahl der von DOS vergebenen Laufwerkskennungen muß nicht identisch sein mit der Anzahl an Disketten- und Festplattenlaufwerken. Bis inklusive MS-DOS 3.3 konnten Festplatten mit einer Speicherkapazität von mehr als 32 MByte nicht als ein Laufwerk verwaltet werden und mußten aufgeteilt werden. Das hatte DOS-interne Gründe. Jede Laufwerkskennung wird unter DOS (und auch unter Windows) als logisches Laufwerk bezeichnet.

Logitech
(Computer)
Mausspezialist
Stifthttp://www.logitech.de

Logfile
(Computer)
siehe Log-Datei

Logo
(Computer, Grafik)
Eine auf LISP basierende Programmiersprache, die sehr leicht zu erlernen ist und vor allem im Grafikbereich eine einfache Programmierung ermöglicht. In den 60er Jahren von Seymour Papert am MIT für Kinder entwickelt.

logoff note
(Netzwerk)
Bezeichnung für eine Nachricht, die man beim Verlassen einer Mailbox schreiben kann. Der nächste Anrufer sieht diese Nachricht beim Einloggen.

LOGOUT
(Netzwerk)
NetWare-Befehl zum Abmelden; Das Ende der Arbeit an einem File-Server muß der User mit dem Befehl LOGOUT mitteilen.

Löhn
(Internet)
Software - Bezeichnung (Hackerslang) für kommerzielle Software (im Gegensatz zu Public Domain-Software)

lokale Gruppe
(Netzwerk)
Benutzer von Netzwerken mit gleichen Aufgaben und Eigenschaften werden in Gruppen administriert. Globale Gruppen können Mitglied einer lokalen Gruppe sein, aber nicht umgekehrt. Lokale Gruppen gehören zu einer einzigen Domäne.

Lokale Station
(Netzwerk)
Unter einer lokalen Station versteht man einen Computer, der an einem Netzwerk angeschlossen ist.

lokale Variable
(Computer)
Eine Variable, die nur innerhalb eines Unterprogramms, einer Funktion oder einer Routine definiert ist. Man benutzt diese Technik bei der Programmierung, um in verschiedenen Programmteilen unabhängig voneinander jeweils die gleiche Bezeichnung für eine Variable verwenden zu können. Um in allen Programmteilen auf die gleiche Variable zugreifen zu können, benutzt man eine globale Variable.

lokales Netz
(Netzwerk)
Ein räumlich begrenztes Netzwerk, auch als LANs bezeichnet.

lol
(Abkürzung, Internet)
(laughing out loud); Akronym für "laut lachen" im Internet-Chat oder die Abkürzung für "lots of luck", zu deutsch: viel Glück.

Longhorn
(Computer)
Betriebssystem von Microsoft, Nachfolger von Windows XP; Longhorn enthält Palladium, Sidebar und WinFS; Longhorn sollte 2005 fertig werden (64), wurde es aber nie, sondern soll ab 2007 als Windows Vista eingeführt werden.

Look and feel
(Computer)
sehen und fühlen; intuitive Benutzerführung; Man kann intuitiv mit dem Programm arbeiten. Ein Blick auf den Bildschirm genügt, und man weiß, was man tun kann und was nicht. Windows hat z. B. eine solche intuitive Benutzerführung.

Loop
(Computer)
engl. Bezeichnung für eine Schleife.

Lotus
(Computer)
1982 gegründetes am. Software Unternehmen, das vor allem durch die Tabellenkalkulation Lotus 1-2-3 (zunächst für MS-DOS, später für Windows) und das Textverarbeitungsprogramm AmiPro bekannt geworden ist. Lotus stellte auch das erste Office-Paket für OS/2 zusammen. Inzwischen wurde Lotus von IBM aufgekauft.
Stifthttp://www.lotus.de

Lotus 1-2-3
(Computer)
Mitch Kapors Softwarepaket Lotus 1-2-3 umfaßte ein Tabellenkalkulationsprogramm, ein Grafikprogramm und ein Datenbankmodul. Der Erfolg nach der Einführung 1983 war für Lotus überwältigend: Es verdreifachte sich der Absatz von IBM-PCs

Lotus Domino
(Internet)
Lotus Domino ist ein Web-Server, der zu Lotus Notes gehört. Das ursprünglich Lotus Notes genannte Produkt wurde auf Serverseite mit Version 4.5 umbenannt in Lotus Domino.

Lotus Notes
(Netzwerk)
Lotus Notes ist eib dokumentenorientiertes, verteiltes datenbanksystem mit sehr enger E-mail-Anbindung. Lotus Notes ist das am meisten verbreitetste und technologisch am weitesten fortgeschrittene Groupware-Produkt.

Love-Bug
(Internet)
offizieller Name: „VBS/LoveLetter“;
Ein E-Mail-Virus (genauer ein Wurm), der in E-Mails mit dem Betreff „ILOVEYOU“ verborgen war, hat am 4. und 5. Mai 2000 mehrere Millionen von Computern befallen und einen Schaden in Milliardenhöhe angerichtet. Es war der bis dahin bösartigste, schädlichste, teuerste und am schnellsten um sich greifende Virus in der Computergeschichte.
Nach dem Öffnen des Attachments veränderte er Registry-Einträge, überschrieb die „win32.dll“, veränderte den Eintrag für die Startseite des Browsers, so dass eine Datei (ein Trojanisches Pferd) „winbugsfix.exe“ downgeloadet wurde, die sensible Daten ausspähen sollte, (Der Provider hat diese Datei aber recht schnell vom Server genommen.), verschickte sich selbst an alle Eintragungen des Outlook-Adressbuchs und beschädigte Bild- und Musikdateien mit den Extensionen jpg, jpeg, mp3 und mp2 sowie Dateien mit den Endungen vbs, vbe, js, jse, css, wsh sct und hta.
Wegen der E-Mail-Flut brachen Serversysteme zusammen. siehe Flood (82)

Lovelace
(Computer, Pionier)
siehe Augusta Ada King Byron

LoveLetter
(Internet)
offizieller Name: „VBS/LoveLetter“; siehe Love-Bug

Lovsan
(Internet)
Der Wurm Lovesan (W32.Lovsan) verbreitete sich ab dem 12. August 2003 über das Internet. Er befiel Windows-2000- und -XP-Systeme über ein Sicherheitsloch auf Port 135 und hatte die Firma Microsoft zum Ziel. Möglicherweise hatte er auch den gigantischen Stromausfall für 60 Mill Amerikaner am 14. August verursacht. Der Schädling versuchte am 16.08.2003 eine massive DoS-Attacke gegen Windowsupdate.com, die aber ins Leere lief, weil Microsoft die Domain vorher aus den Namensservern gelöscht hatte. Im Quelltext ist folgende Botschaft an Bill Gates enthalten: "...I just want to say LOVE YOU SAN!!.billy gates why do you make this possible ? Stop making money and fix your Software!!..."(21, 18/2003 S. 41)

 

LPD
(Abkürzung, Computer, Netzwerk)
(Line Printer Daemon); Druckdienstprogramm z. B. bei Windows NT und Linux

lpi
(Computer, Grafik)
(lines per Inch); eine Angabe für die Rasterweite (entspricht der Auflösung bei einer Punktmatrix). Sie gibt die reale Auflösung eines Druckmediums an. Laserdrucker erreichen meist nur 60 bis 90 lpi. Qualitativ hochwertige Drucke liegen dagegen zwischen 120 und 150 lpi. Zeitungen sind allerdings schon mit 75 lpi an der oberen Leistungsgrenze.

LPT
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(Line Printer); Bezeichnung bzw. Geräteadresse der parallelen Schnittstellen unter verschiedenen Betriebssystemen. LPT1 benutzt gewöhnlich IRQ7 und LPT2 IRQ5.

LPQ
(Abkürzung, Computer, Netzwerk)
(Line Printer Queues); Druckdienstprogramm bei Windows NT

LPR
(Abkürzung, Computer, Netzwerk)
(Line Printer Remote); Druckdienstprogramm bei Windows NT

 

LQ
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
(Letter Quality; Korrespondenzqualität beim Drucken; 9-Nadel-Drucker drucken z. B. grau auf weifl; 24-Nadel-Drucker erreichen Near Letter Quality bei frischen Farbbändern.

   

LS-120-Drive
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
Laser-Servo-Technik; Laufwerk für LS-Disketten; neuer Name ab 1998: „SuperDisk

LS-Diskette
(Abkürzung, Netzwerk, Computer)
Laser-Servo-Technik; Bei voller Abwärtskompatibilität nehmen die äußerlich nicht von einer 1,44-Megabyte-Floppy unterscheidbaren LS-Disketten (neuer Name ab 1998: „SuperDisk“) 120 Megabyte an Daten auf.

LSA
(Abkürzung, Netzwerk)
(Local Security Authority); die lokale Sicherheitsautorität bei Windows NT

LSL
(Abkürzung, Netzwerk)
(Link Support Layer); Protokoll der NetWare Protokoll-Suite; Schnittstelle zwischen MLID und höheren Protokoll-Stapeln; Datensicherungsschicht (LLC-Sub-Layer)

 

LTE
(Abk., Internet)
(Long Term Evolution); 4. Mobilfunkgeneration; UMTS-Nachfolger; Sprach- und Datenübertragung basieren auf dem IP-Protokoll

 

LU
(Abkürzung, Netzwerk)
Logical Unit (Logische Einheit)

Ludwig
(Computer, KI)
Das Kompositionsprogramm Ludwig, für das die künstliche Intelligenz des Schachprogramms Fritz adaptoert wurde, ist 2011 in seiner dritten Revision erhätlich. (21, 16/2011 S. 61)
Stifthttp://www.chessbase.de

Lukas
(Computer, Pionier)
Paul Lukas, entwickelte das Textverarbeitungsprogramm AppleWriter für den Apple II

Luma
(Grafik)
Siehe Luminanz.

Lumia
(Computer)
Nokia-Smartphones mit Microsofts Windows Phone

Luminanz
(Grafik)
Als Luminanz wird das Schwarzweiß-Signal bezeichnet, also die Helligkeitsinformation. Als Symbol für Luminanz steht das Y

luser
(Netzwerk)
zusammengesetztes Wort aus "loser" und "user", ein luser ist ein Versager, vornehmlich ein Programmanwender, der grundsätzlich alles falsch und dem Sysop das Leben schwer macht (Hackerslang).

LUT
(Abk., Grafik)
(Look Up Table); Die in TFT-Displays vorhande LUT übernimmt die Justage. (32, 12/2004 S. 79)

   

LWL
(Abkürzung, Netzwerk)
(Lichtwellenleiter oder Fiber Optic Cable); Glasfaserleitungen; Übertragungsmedium in einem LANs; extrem hohe Übertragungsgeschwindigkeiten, äußerst große Distanzen

   

Lycos
(Internet)
eine der bekanntesten Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW.
Stifthttp://www.lycos.com

 

LZW
(Abkürzung, Grafik)
(Lempel-Ziv-Welch); hauptsächlich von GIF und PostScript verwendetes Komprimierungsverfahren von Abraham Lempel, Jacob Ziv und Terry Welch

LZW-Codierung
(Abkürzung, Grafik)
Grafikkomprimierungsverfahren nach Lempel, Ziv und Welch (LZW); hauptsächlich von GIF verwendet; Diese Methode zerlegt häufig vorkommende Bildinformationen in Teilketten. Jeder Teilkette wird ein Index zugeordnet, der in einer Tabelle gespeichert ist.
Abraham Lempel und Jacob Ziv hatten das Verfahren bereits 1977 zur freien Nutzung veröffentlicht; die von Terry Welch optimierte Variante erhielt 1987 ein Patent, das am 20.06.2003 auslief. Ab 1990 verlangte Unisys von Adobe und ab 1991 von Aldus sowie ab 1994 an Compuserve Lizenzgebühren. Das führte zu einer starken Verunsicherung, weil GIF unf TIFF schon Standard geworden waren. In Europa und Japan gilt das Patent bis 2004. (21, 14/2003 S. 21)

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