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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
zweiter Buchstabe ist Sonderzeichen zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: P (PL bis PZ)

(165 Begriffe)
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vor
 

PL/1
(Abk, Computer)
(programming language no. 1); Programmiersprache; Als PL/1 1965 auf den Markt kam, war sie zuerst für den Einsatz im kaufmännischen und mathematischen Bereich gedacht. Es zeigte sich jedoch schnell, dass sie besser für den Einsatz auf Großrechner geeignet ist. Heute arbeiten z. B. große Versicherungen damit, und es werden auch Neuentwicklungen realisiert. (110)

PL/M
(Abk, Computer)
Programmiersprache; Für Intel-Prozessoren entwickelte Systemprogrammiersprache. Stark an PL/1 angelehnt, da sie aus dieser entstand. Ausschließlich für den Einsatz auf Mikrocomputern geeignet.

Plankalkül
(Computer)
Konrad Zuse entwickelte nach dem 2. Weltkrieg die universelle algorithmische Programmiersprache Plankalkül

Plasmatechnik
(Computer)
Technik für Flachbildschirme (Display); Der Bildschirm ist aus winzigen Zellen zusammengesetzt, die mit einem Gemisch aus Neon und Xenon gefüllt sind. Über ein Drahtgitter wird an den Bildpunkten ein elektrisches Feld erzeugt, wodurch es in den Zellen zu einer Gasentladung kommt. Die dabei entstehende UV-Strahlung regt eine Phosphorschicht zum Leuchten an.

Plattenspiegelung
(Computer, Netzwerk)
Ist bei einem Computersystem (meist Netzwerk von Banken etc.) hohe Datensicherheit von Bedeutung, so greift man auf die Methode der Plattenspiegelung zurück. Man benutzt zwei oder mehr Festplatten, wobei beide Festplatten gleichzeitig die Daten sichern. Die Festplatten enthalten also identische Daten. Hierbei wird das RAID-System verwendet.

Plattform
(Computer)
Als Plattform wird die Kombination aus einem Prozessor-Typ und einem Betriebssystem bezeichnet (beispielsweise Pentium+ Windows 95). Mit Java ist eine Programmiersprache entwickelt worden, die plattform-unabhängige Programme möglicht.

Plattner
(Computer, Pionier)
Hasso Plattner (* 21. Januar 1944 in Berlin) er zusammen ist mit Dietmar Hopp, Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector und Klaus Tschira einer der Gründer der SAP AG in Walldorf. Er war bis 2003 Vorstandsvorsitzender. 1998 gründete Plattner das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) an der Universität Potsdam.

Playstation
(Computer)
Spielekonsolen von Sony
vergleiche Nintendo, X-Box und Sega

Playstation 2
(Computer)
PS2 Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PS One)

Plotter
(Computer,Grafik)
Peripheriegerät wie der Drucker, dient zur Umsetzung von graphischen Befehlen in mechanischer Ausführung. Zeichengerät, für das der Rechner die Koordinatenumrechnung übernimmt.

Plug & Play
(Computer)
Die Industrie versprach (im Zusammenhang mit Windows 95), dass ein Gerät vom Computer selbst erkannt und richtig installiert wird. Da das aber 2 Jahre nach Einführung von Windows 95 immer noch nicht 100 %ig klappte, sprach man auch ironisch von Plug & Pray.

Plug-In
(Internet)
Ähnlich wie "Add-On"s Ergänzungen, die einem Programm zusätzliche Funktionen geben.
Ein Plug-In ist ein Hardware- oder Software-Modul, das mit besonderen Eigenschaften ein größeres System unterstützt. Beim Netscape Navigator z. B. ermöglichen Plug-Ins dem Browser, verschiedene Typen von Audio- oder Video-Nachrichten wiederzugeben. Diese Plug-Ins basieren auf dem Datentyp MIME.

plz
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "please", zu deutsch: bitte. Beispiel: plz call me at 6 pm - bitte rufe mich um 18.00 Uhr an.  

PM
(Abk, Netzwerk)
(personal mail); also eine persönliche Nachricht.

pmfbi
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "pardon me for butting in", zu deutsch: "Entschuldigung für meinen Einwand".

pmji
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "pardon me for jumping in", zu deutsch: "Entschuldigung, dass ich mich einmische".  

PNA
(Computer)
(Portable Navigation Assistant); Lotse z. B. beim Autofahren

PNG
(Abk, Grafik)
(Portable Network Graphics); (sprich "ping"), interlacingfähiges Grafikformat für Pixelbilder mit bis zu 24 Bit Farbtiefe, Alpha-Kanal und verlustfreier Komprimierung, Nachfolger von GIF

PnP
(Abk, Computer)
(Plug and Play); siehe Plug & Play

PNW
(Abk, Netzwerk)
(Personal NetWare);  

POAC
(Abk, Datenbank, Netzwerk)
Bezeichnung für Online Publikumskataloge von Universitätsbibliotheken.

Pocket PC
(Computer)
Handflächencomputer mit Windows CE 3.0, mit dem Microsoft versucht, Palm Marktanteile beim PDA-Geschäft abzuringen; Der erste Pocket PC ist im Mai 2000 der HP Jornada 545 ((21) 9/2000 S. 90)

Pocket PC 2002
(Computer)
Betriebssystem von Microsoft für PDAs auf der Grundlage von Windows CE 4.0 (22 11/2001 S. 127)

Pocket PC 2003
(Computer)
Betriebssystem von Microsoft für PDAs (22 14/2003 S. 33)

PoD
(Abk, Computer)
(Print on Demand); Druck auf Abruf; Weiterentwicklung der Kopiertechnik, mit der Bücher auch in einer Auflage von einem einzigen Exemplar preiswert produziert werden und Lagerbestände klein gehalten werden können.

Podcast
(Internet)
Rundfunksendungen im MP3-Format für den iPod oder andere MP3-Player

Podslurping
(Computer)
Man kann mit einem iPod oder einem anderen USB-Speicher ganz einfach alle Dateien eines bestimmten Formats aus einem Windows-PC schlürfen, wenn man die Autorun-Datei mit dem DOS-Befehl xcopy versieht. Nach dem Anschließen des USB-Steckers und einem Enter-Tastendruck beginnt der Kopiervorgang.

POF
(Abk, Computer)
(Plastic Optical Fibre); Lichtwellenleiter aus Kunststoffasern

Pointer
(Computer)
Als Pointer bezeichnet man eine Variable, die entgegen der üblichen Praxis, nicht den Wert, den sie darstellen soll, sondern die Adresse des Wertes enthält.

policy
(Netzwerk)
Bezeichnung für die Zusammenstellung internationaler Regeln für das Verhalten im FidoNet.

Polling-Verfahren
(Netzwerk)
ein Zugriffsverfahren, bei dem eine zentrale Kontrollstation alle angeschlossenen Stationen der Reihe nach abfragt, ob sie senden wollen. Das Gegenteil wäre eine Methode, bei der die sendebereiten Stationen selbst aktiv werden und anfragen, ob sie senden dürfen (Push-Verfahren).

Polly
(Internet, Pionier)
Jean Armour Polly, genannt Netmom; 1992 hat die Biliothekarin Jean Armour Polly in einem kleinen Ort im US-Bundessstaat New York den Begriff „Surfen im Internet“ erstmals in dem Aufsatz „Surfing the Internet:an introduction“ benutzt, weil auf ihren Mousepad zufällig ein gemalter Surfer war. Als Autorin und Beraterin nennt sich Polly Netmom und kämpft für den Jugendschutz im Internet. (81)
Stifthttp://www.netmom.com

Polnische Notation
(Computer)
Schreibweise von Ausdrücken, die vom polnischen Mathematiker J. Lukasiewicz erfunden wurde. Bei der polnischen Notation gehen die Rechenzeichen den Variablen oder Zahlen voran. Man schreibt A+B als +AB. Hierher erhielt sie ihren zweiten Namen "Prefix-Schreibweise".

Polygon
(Grafik)
Vieleck; oft werden Objekte aus Polygonen modelliert (Vielflächner, Polyeder). (21)

Polymorphie
(Java, Programmierung)
Polymorphie ist ein Grundelement der OOP. Durch Polymorphie können verschiedene Klassen auf eine bestimmte Nachricht in ihrer speziellen Weise reagieren.

pom
(Abk, Computer)
Akronym für "phase of the moon", zu deutsch Mondphase. Programme die unzuverlässig arbeiten sind "POM", sie arbeiten sozusagen mondabhängig (gilt auch für Hardware und Anwender).

PoP
(Abk, Internet, Netzwerk)
  1. (Point of Presence); Gemeint sind damit lokale Einwahlknoten (meist in Städten) der ISP's. Die PoPs müssen aber nicht unbedingt eine Tochtergesellschaft des Internet-Service-Providers (ISP) sein, sondern können auch selbständige Dienstanbieter sein.
  2. (Post Office Protocol); Ein Protokoll zum Austausch von Daten. Es gibt POP, POP2 und POP3, die zueinander nicht kompatibel sind.
  3. Bezeichnung in einer Mail für "auf den Punkt bringen".

POP3
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Post Office Protocol 3); Ein Protokoll zum Abholen der eMails vom Mail-Server, Nachfolger ist IMAP

Pop up
(Internet)
kleines Fenster, das sich zusätzlich im Browser öffnet, wenn man eine Internetseite besucht. Sie bestehen meist aus einer Werbebotschaft.

Port
(Computer)
Zahl zwischen 0 und 65.535, Bestandteil des Socket; Es gibt reservierte Portnummern (0 bis 1.024) für bestimmte Anwendungen.

Portabiltät
(Computer)
Die Möglichkeit der Übertragung von Software von einem auf ein anderes Computersystem. Für die Übertragbarkeit sind unter anderem das Betriebssystem, sowie die Hardware von Interesse. Viele Programme die auf MS-DOS abgestimmt waren, laufen heute auch unter anderen Betriebssystemen. Allerdings bringt es nichts, wenn das Programm unter dem Betriebssystem läuft, aber die Auflösung des Bildschirms nicht ausreicht, um das Programm darzustellen.

Portal
(Internet)
Portale machen im Internet für bestimmte Zielgruppen Informationen und Dienstleistungen auf einen Blick überschaubar. (Mit wachsender Zahl an Portalen wächst aber auch wieder die Unübersichtlichkeit im System.)
Ein Beispiel sind die WAP-Portale für Handys.

PortalPlayer
(Computer)
kalifornischer Hersteller des Chips für den iPod von Apple

Portreplikator
(Computer)
Einfache Form der Dockingstation, die lediglich über die Schnittstellen des Notebooks verfügt.

POSE
(Abk, Computer)
(Palm-OS-Emulator); Zusammen mit dem frei verfügbaren SDK ist der Palm-OS-Emulator der Schlüssel zum selbständigen Programmieren von Anwendungenm für den Palm oder Handspring. (21)

Poseball
(Internet)
kleiner virtueller Ball in Second Life; Im Poseball stecken Animationen. Klickt man einen Poseball an, so kann der dazugehörige Avatar bestimmte Bewegungen ausführen. (27 4/2007 S.66)

Positionszeichen
(Computer)
Ein Positionszeiger markiert mit Hilfe eines Wertes eine bestimmte Zeile in einer Tabelle. Sinnvoll sind Positionszeiger beispielsweise in Paradox- und SQL-Tabellen, da diese keine festen Datensatznummern besitzen.

Positive Logik
(Computer)
Andere Bezeichnung für Und-Verknüpfung.

POSIX
(Computer)
POSIX ist ein Standard für Versionen von UNIX- und UNIX-artigen Betriebssystemen. POSIX ermöglicht Softwareentwicklern die Erstellung von Anwendungen, die dem U.S. Federal Information Processing Standard 151 entsprechen. (Es wird behauptet, dass kein ernsthaftes POSIX-Programm richtig unter Windows NT 4.0 läuft.)

POST
(Abk, Computer)
(Power-On-Self-Test); Betriebsbereitschaftstest, erster Schritt beim Booten nach dem Einschalten des PC. Bevor der Rechner, im eigentlichen Sinne, gestartet wird, muß er den POST durchlaufen. Hierbei überprüft das BIOS die Hardware auf Fehler. Nachdem dieser Test abgeschlossen wurde, kann das System über den Bildschirm mit dem User kommunizieren. Deshalb werden die Fehlermeldungen, die der POST macht, in Form von Signaltönen ausgegeben. Die verschiedenen Signalcodes sind meist im Handbuch zum Rechner abgedruckt. Ein einfacher Piepton mit der anschließenden Anzeige der normalen DOS-Prompt bedeutet, dass alle Komponenten den POST-Test bestanden haben.

Postcardware
(Computer)
Postcardware-Programme kosten nur die einmalige Kopiergebühr und können legal genutzt werden. Der Programmautor verzichtet auf eine Shareware-Gebühr und bittet den Anwender, ihm bei Gefallen eine Postkarte zu schicken.
(vergleiche Crippleware, Shareware, Freeware, Nagware, Donorware und Public Domain)

Postfix
(Iternet)
1998 wurde der MTA Postfix für Linux und UNIX vorgestellt. Er ist modularisiert aufgebaut und einfacher zu konfigurieren als das immer noch sehr weit verbreitete Sendmail.

PostgreSQL
(Computer, Datenbank)
Open-Source-Datenbank; (vergleiche der SAP DB und MySQL im Gegensatz zu dem von Oracle, IBM und Microsoft dominierten Markt)

Posthoheit
(Computer, Netzwerk)
Die nationalen PTT’s (Abkürzung für "Post, Telegraph and Telephones", allgemeine Bezeichnung für Post- oder Telegrafieträger) besitzen in den jeweiligen Ländern ein Monopol für die Nachrichtenübermittlung. Aus diesem Monopol leitet sich die Verpflichtung, die dazu erforderlichen Einrichtungen dem Bedarf entsprechend einzurichten und zu unterhalten. Hierzu gehören Vermittlungseinrichtungen, Sendeanlagen und im besonderen die Netze.

Posting
(Netzwerk)
Posting bezeichnet das Absenden eines Artikels und manchmal auch den Artikel selbst.

Posts
(Netzwerk)
Als Posts bezeichnet man die Artikel eines Blogs. Sie werden in umgekehrter Reihenfolge, also die aktuellsten Posts ganz oben, angezeigt.

PostScript
(Computer,Grafik)
Spezielle Programmiersprache, auch Seitenbeschreibungssprache genannt, die von John Warnock in der Firma Adobe insbesondere zur Hardware-unabhängigen, hochqualitativen Ansteuerung von Druckern entwickelt wurde. Sie steuert den Ausdruck mit Text und Grafik.
Anweisungen und Befehle sind unabhängig vom Ausgabegerät. Der Drucker bekommt keine Steuercode sondern die Information in einer Sprache ähnlich der BASIC.
Vorteile: wesentlich bessere Druckausgabe, veränderbare Seitenlayouts.1984 erstmals als sogenannter PostScript-Level-1 definiert, 1991 mit der Level-2-Spezifikation erweitert.
PostScript beschreibt Inhalt und Aussehen aller Elemente einer Seite (Text, Vektor-Grafiken, Bilder) hardware-unabhängig durch besondere Anweisungen für das Ausgabegerät. Solche Ausgabe-Geräte sind i.d.R. spezielle PostScript-Laserdrucker oder Belichtungsmaschinen, die durch entsprechende Prozessoren und einen erweiterten Arbeitsspeicher die erweiterten Kommandos von PostScript ausführen können. Mit Hilfe von Software-PostScript-Emulatoren kann die Ausgabe aber auch auf normalen Druckern erfolgen.
Besondere Bedeutung kommt den PostScript-Schriften bei, die eine sehr hochqualitative Schriftendarstellung erlauben. PostScript-Schriften können mit Hilfe des Programms 'Adobe-TypeManager' auch unter Windows für die Bildschirm-Darstellung und den Ausdruck auf den meisten Druckern verwendet werden. Dieses Prinzip der skalierbaren Vektorschriften wurde von MS-Windows 3.1 mit der Einführung von TrueType-Schriften übernommen, die nur ein anderes Format verwenden.
PostScript wird aufgrund seiner hohen Leistungsfähigkeit bei gleichzeitig hohen Kosten überwiegend im professionellen Bereich eingesetzt, z. B. bei der Erstellung von Druckerzeugnissen im Buch- und Zeitschriften-Druck mit Hilfe von DTP.
PostScript ist auch die Grundlage von PDF.

POTS
(Abk, Netzwerk)
(Plain old Transmission System oder auch Plain old Telephon System); Bezeichnung für das alte analoge Telefonsystem mit 2 verdrilten Kupferleitungen und bis zu 4 kHz

pov
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "point of view", zu deutsch: Standpunkt, Gesichtspunkt. Beispiel: In my pov ... - aus meiner Sicht.

Power down
(Computer)
Das Abschalten der Stromversorgung.

power glitch
(Computer)
Ausdruck für einen Stromausfall. Glitch heißt eigentlich glitschen, gleiten und bezeichnet einen "Ausrutscher".

Power Mac
(Computer)
Macintosh von Apple; 1999 kamen der PowerMacintosh G3 (blau-weiß) und der Power Mac G4 ((silber-dunkelgrau) auf den Markt. (PPC 750 ist der G3, MPC 7400 ist der G4), 2003 der G5

Power switch
(Computer)
deut.: Netzschalter.

Power Up Diagnose
(Computer)
siehe POST.

Power4
(Abk, Computer)
(Performance Optimisation with enhanced RISC 4); Server-Prozessor von IBM, Vorläufer des G5 von Apple (32, 11/03 S. 16)

Power5
(Abk, Computer)
(Performance Optimisation with enhanced RISC 5); Server-Prozessor von IBM, Vorläufer des G6 von Apple (32, 11/03 S. 16)

PowerBook
(Abk, Computer)
hochwertige Notebookserie von Apple; 2006 abgelöst vom MacBook Pro

Powerline
(Internet)
Internetzugang über das Stromkabel

PowerNow!
(Computer)
auch CnQ; Stromsparmodus bei AMD-Prozessoren; vergleiche EIST (21, 6/2007, S. 208)

PowerPC
(Abk, Computer)
(Performance Optimisation with enhanced RISC); von Apple, IBM und Motorola entwickelter Prozessor (superskalare RISC-Architektur), besser und billiger als je gleichzeitig (1994) entwickelte Pentium-Versionen von Intel; 1999 kamen der PowerMacintosh G3 (blau-weiß) und der PoweMac G4 ((silber-dunkelgrau) auf den Markt. (PPC 750 ist der G3 von IBM, MPC 7400 ist der G4 von Motorola, der PPC970 G5 stammt von IBM)

PowerPC-Chip
(Computer)
sehr leistungsfähiger RISC-Prozessor für PCs, der von den Firmen Apple, IBM und Motorola gemeinsam entwickelt wurde.
Der PowerPC-Chip wurde von Apple als Nachfolger der Motorola-Prozessoren vom Typ 680x0 in alle neuen Macintosh-Rechner eingebaut (PowerMac). Alte Macintosh-Programme werden dabei nahezu ohne Geschwindigkeitsverlust vom dem an den PowerPC angepaßten Macinthosh-Betriebssystem emuliert.
Auch Windows-Software kann auf dem PowerPC mit Hilfe einer Software-Emulation verwendet werden.
Insbesondere aber mit speziell auf den PowerPC angepaßter Software erreicht ein PowerMac eine sehr hohe Geschwindigkeit und Leistung.

PowerPoint
(Computer)
Präsentationsprogramm von Microsoft; Bestandteil des MS-Office  

PPC
(Computer)
siehe PowerPC

PPC 750
(Computer)
siehe G3

PPC 7400
(Computer)
siehe G4

PPC 970
(Computer)
siehe G5

PPGA
(Computer)
(Plastic Pin Grid Array); Chipbauform u.a. des Celeron

PPI
(Grafik)
(Pixel per Inch); Bildpunkte pro Zoll, Auflösung eines digitalen, ungerasterten Bildes (21)

ppm
(Abk, Computer)
(Page per minute); Herstellerangaben, die aussagen sollen, wieviel Seiten ein Drucker pro Minute druckt. Dabei befindet sich der Drucker im Kopiermodus.

PPP
(Abk, Netzwerk)
(Point to Point Protocol); Es gestattet - wie SLIP - den Datenaustausch über eine Telefonleitung (seriell), beispielsweise per Modem. Es erlaubt die gleichzeitige Übertragung von Daten mehrerer Netzwerkprotokolle, wie z. B. IP, IPX von Novell oder NetBEUI von IBM und Microsoft. Es überwacht auch die Datenübertragung und gestattet die Verwendung von Paßwörtern, um Anmeldeprozeduren zu ermöglichen. Es wurde von der Internet Engineering Task Force (IETF) entwickelt, um die Schwächen von SLIP auszugleichen. PPP kann die folgenden Funktionen ausführen:
  • Dynamische IP-Adressierung
  • Unterstützung mehrerer Protokolle auf derselben Verbindung (durch Benutzung eines Feldes, das das Protokoll der höheren Schicht des Pakets kennzeichnet)
  • Kennwort-Anmeldung
  • Fehlersteuerung

PPTP
(Abk, Netzwerk)
(Point to Point Tunneling Protocol); im Juni 1996 verabschiedetes Protokoll, das VPN ermöglicht; es erlaubt Verbindungen zu einem Netz, das ein beliebiges Protokoll verwendet. Die Daten werden ummantelt und dann mit PPP über das Internet verschickt.    

PRACE
(Abk., Computer)
(Parnrtship for Advanced Computing in Europe); mit der 2010 in Belgien gegründeten Non-Profit-Association will Europa auf dem Weg hin zu Exascale-Supercomputer-Systemen mit Amerika, Japan und China konkurrieren. (21 12/2010 S.18)

praktische Informatik
(Computer)
Die praktische Informatik beschäftigt sich vor allem mit der Formulierung von Algorithmen als Programme in Abhängigkeit von den rechentechnischen Möglichkeiten. (16)

PRAM
(Abk., Computer)
(Parameter RAM); spezieller Speicherbereich für Informationen, die zum Booten von Mac OS X nötig sind; Mit gedrückten Befehl-Alt-p-r kann beim Booten der PRAM resettet werden.

Präsentationsprogramm
(Computer)
Softwareprogramme, mit denen Vorträge und Bildschirmpräsentarionen erstellt und vorgeführt werden können; siehe z. B. PowerPoint oder Keynote

Pre
(Computer, Internet)
Smartphone von Palm mit dem Betriebssystem WebOS (21 9/2009, S. 46)

PrePaid-Karte
(Computer)
bargeldlose Zahlungsmethode für kleine Beträge im voraus; Die Karte kann aufgeladen werden - davon werden die Beträge abgezogen, bis das Guthaben jeweils erschöpft ist.

Preprozessor
(Computer)
Software, die Daten für ein anderes Programm aufbereitet, damit dieses die Daten verarbeiten kann, z. B. die Import- bzw. Exportfunktion zwischen zwei o. mehr Anwendungsprogrammen.

Prescott
(Computer)
Codename des Pentium-4-Nachfolgers, mit dem Intel die 5 GHz-Grenze überscheiten will

Presentation Services
(Netzwerk)
SNA-Modell-Schicht (IBM), vergleichbar mit der Darstellungsschicht des OSI-Referenz-Modells

PRESTEL
(Abk, Internet)
Akronym für "press telephon button", zu deutsch: die Telefontaste drücken.

preview
(Computer)
Option verschiedener Programme, die das Betrachten des ungefähren Aussehens des Endergebnisses ermöglicht Layoutkontrolle; Druckbild-Vorschau auf dem Bildschirm, wobei eine oder mehrere Seiten im Druckbild angezeigt werden. Evtl. können dabei auch Textblöcke auf andere Textbereiche/-seiten verschoben werden.

primäre Partition
(Computer)
Eine primäre Partition ist der Teil der Festplatte, der vom System zum Starten des Computers verwendet werden kann. Sie kann nicht weiter partitioniert werden. Mit Hilfe mehrerer primärer Partitionen (maximal 4) können verschiedene Betriebssysteme verwendet werden bzw. Datentypen getrennt werden.

Primärschlüssel
(Computer, Datenbank)
Eine Datenmenge, Tabelle oder Datenbank, kann nach bestimmten Kriterien sortiert werden, man spricht in diesem Zusammenhang auch von Sortierschlüsseln. Der Primärschlüssel ist das erste Sortierkriterium, z. B. könnte eine Datenbank nach Nachnamen in alphabetisch aufsteigender Reihenfolge sortiert werden.

Printer
(Computer)
siehe Drucker.

Priorität
(Computer)
Im Multitasking-Bereich, wo mehrere Aufgaben nacheinander behandelt werden, muß sich das Programm für eine Rangfolge entscheiden. Hierzu wird jeder Aufgabe ihre Priorität zugeordnet. Dem Programm mit der höchsten Priorität wird die meiste Systemzeit zur Abarbeitung zugewiesen.

PRISM
(Computer, Internet)
Abhörsystem des amerikanischen NSA; PRISM soll eine umfassende Überwachung von Personen innerhalb und außerhalb der USA ermöglichen, die digital kommunizieren. (221)

private key
(Internet)
Verschlüsselungsprogramme wie PGP basieren darauf, dass der Sender einen privaten Schlüssel zur Verschlüsselung benutzt und der Empfänger die E-Mail nur mit dem öffentliche Schlüssel lesen kann.

PRN
(Abk, Computer)
An den Computer angeschlossene Geräte (device) erhalten einen Namen. PRN ist der sog. Device-Name des Standard-Druckers unter MS-DOS.

Process/ Application Layer
(Netzwerk)
Schicht des DOD-Modellss; entspricht den Anwendungs-, Darstellungs- und Sitzungsschichten des OSI-Referenz-Modells

procomm
(Computer)
Name eines weit verbreiteten Terminalprogrammes.

Productbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der auf den Nutzer individuell zugeschnittene Angebote zusammenstellt

Programm
(Computer)
Auch mit dem Begriff Software bezeichnete, funktionelle Zusammenfassung von Definitionen und Anweisungen, die zur Lösung einer Aufgabe mit dem Computer dienen. Beispielsweise dienen Anwendungs-Programmen, mit denen ein Anwender interaktiv arbeiten kann, zur Lösung vielfältiger Aufgaben von der Textverarbeitung bis zur Grafik-Erstellung. Betriebssystem-Programme dienen als Arbeitsgrundlage für Anwendungsprogramme. Dabei steuern die meist im Betriebssystem enthaltenen Treiber-Programme die vorhandene Hardware des Rechners. Programme sind eine exakt definierte, in einer bestimmten Syntax geschriebene Sammlung von Arbeitsschritten, die der Computer durchführen soll. Zur Herstellung von Programmen werden diese i.d.R. in einer Programmiersprache geschrieben (z. B. BASIC, PASCAL, C), die aus einer für den Menschen verständlichen Sammlung von Befehlen und Anweisungen besteht. Um diesen Programm-Code in die für den Computer allein verständliche Maschinensprache zu überführen, wird er von der Programmier-Software kompiliert, d.h. übersetzt. Der daraus resultierende Maschinencode ist in einer oder mehrerer Dateien zum endgültigen Programm zusammengefaßt und i.d.R. über seinen Namen aufrufbar. Ein so aufgerufenes Programm wird zur Ausführung vom Datenträger in den Arbeitsspeicher des PCs geladen und anschließend vom Prozessor abgearbeitet.

Programmfehler
(Computer)
Falsche, fehlerhafte Funktionen in einem Computer Programm, die sich bei der Ausführung desselben äußeren. Im günstigsten Fall bewirkt ein Programm-Fehler nur, dass eine bestimmte Programm-Funktion nicht erfolgreich ausgeführt wird. Häufig wird dies dem Anwender durch eine Fehlermeldung der Software mitgeteilt. Ein Programmfehler führt meist zu Datenverlusten und manchmal sogar zum 'Absturz' des Programms bzw. des ganzen PC. Unter einem solchen Absturz versteht man die unmittelbare, ungewollte Beendigung der Programm-Ausführung, was häufig auch zur Beeinflussung anderer, aktiver Programme und des Betriebs-Systems führt. Nach einem solchen Absturz muß das Programm oder der ganze Rechner neu gestartet werden.
Programmfehler können entweder von syntaktischer oder logischer Art sein. Bei Fehlern in der Programm-Syntax hat der Programmierer sich nicht an die Regeln der Programmiersprache gehalten, was durch entsprechende Hilfsprogramme (Debugger, Debuggen) aufgedeckt werden kann. Logische Fehler mit korrekter Syntax können dagegen von Hilfsprogrammen meist nicht gefunden werden und werden daher mit in den Maschinencode übernommen. Sie führen zu den für den Anwender unangenehmen Programmfehlern ('Bugs'). Werden solche Fehler später noch entdeckt, können sie jedoch meist nachträglich korrigiert werden (Patch). Aufgrund der hohen Komplexität moderner Software sind Programmfehler nicht vollständig auszuschließen. Daher wird mit vorhergehenden, gründlichen Tests (Beta-Phase) von den Software-Herstellern versucht, die Fehler-Anzahl so niedrig wie möglich zu halten.

Programmier-Transponder
(Computer)
Mit einem Programmier-Transponder wird ein verschlüsselter Code an einen elektronischen Empfänger (z.B. einen Schließzylinder) gesendet. Der Empfänger funktioniert anschließend nur mit diesem Code.

Programmierer
(Computer)
Eine Person, die auf das Programmieren von Programmen in einer bestimmten Programmiersprache ausgebildet ist.

Programmiersprache
(Computer)
Zur Erstellung eines Computer-Programms künstlich erschaffene, für den Menschen verständliche Sprache, die aus Anweisungen und Befehlen für den Computer besteht.
Mit Hilfe einer solchen Sprache können definierte Anweisungen und Befehle für den Computer zusammengefaßt werden, mit denen bestimmte Aufgaben von ihm gelöst werden sollen.
  • Bei den sehr prozessor-spezifischen Assembler-Sprachen wird jeder binäre Maschinencode durch einen entsprechenden, aus Buchstaben und Ziffern bestehenden Assemblercode definiert.
  • Bei höheren Programmiersprachen (BASIC, PASCAL, C) wird dagegen ein weiterentwickeltes Sprachsystem verwendet, wobei Syntax und Konstruktion der Sprache mehr dem menschlichen Denken entsprechen. Der Programm-Text (Quellcode) muß anschließend von einem Interpreter oder Compiler ebenfalls in den binären Intercode des Prozessors überführt werden.
    Mit höheren Programmiersprachen entworfene Programme sind i.d.R. relativ Prozessor-unabhängig.
  • Neuere, objektorientierte Programmiersprachen (z. B. C++) erlauben eine vereinfachte, strukturierte und in Komplexe gegliederte Programmentwicklung, was die Entstehung moderner Anwendungs-Programme und Betriebssysteme ermöglichte.

Programmiersystem
(Computer)
Auch als Programmentwicklungssystem bezeichnete Software-Sammlung, die das Erstellen von Programmen ermöglicht. Für die Programmierung mit einer höheren Programmiersprache sind i.d.R. mehrere verschiedene Hilfsprogramme notwendig. So braucht man z. B. einen geeigneten Editor für die Erstellung des Programm-Textes (Quellcode), Hilfsprogramme zur Analyse auf mögliche Programmfehler, sowie Interpreter oder Compiler zur Erzeugung des lauffähigen Maschinencodes. Aber auch gängige Anwendungs-Software kann das Kennzeichen eines Programmiersystems tragen, wie es z. B. häufig bei Datenbanken der Fall ist. So kann man mit den Datenbanken dBase oder FoxPro eigenständig lauffähige Programme auf Datenbankbasis erstellen.

Programmierumgebung
(Computer)
Mit der Programmierumgebung bezeichnet man die Möglichkeiten und Mittel, die einem Team, bei der Entwicklung eines Programms, zur Verfügung gestellt werden. Hierbei handelt es sich ganz besonders um Software, die das Programmieren, Fehlerfinden und Entwickeln vereinfacht.

Programmierung
(Computer)
Das Schreiben eines Programms durch einen Programmierer.

PROLOG
(Abk, Computer)
(PROgramming in LOGic); PROLOG ist eine deklarative Programmiersprache, d. h. man beschreibt nur die Problemstellung, der Algorithmus wird von Compiler ermittelt. PROLOG wird hauptsächlich im Zuge der KI-Forschung eingesetzt und spielt besonders bei Expertensystemen oder Sprachanalyse-Programmen eine große Rolle.

PROM
(Computer)
(Programmable Read Only Memory); besonderer Typ von ROM; Es gibt EPROM und EEPROM.

PROMPT
(Computer)
oder Systemprompt - Eingabeaufforderung, wird im Setup festgelegt und steht als MS-DOS-Befehl in der AUTOEXEC.BAT, kann jederzeit bis zum Ende der Sitzung verändert werden, normalerweise: PROMPT $p$g, allgemein: PROMPT (Zeichenkette), dabei erzeugt $B Pipesymbol (I), $D Systemdatum, $E Escapzeichen, $g Größer als (>), $h Backspace, $l kleiner als (<), $p Pfad, $q Gleichheit (=), $t Systemzeit, $v DOS-Version, $_ Neue Zeile, $$ Dollarzeichen

Proportionalschrift
(Computer)
gut lesbare Schrift, gibt dem einzelnen Buchstaben den entsprechenden Platz: "m" erhält dreimal soviel wie "i"

Protected Mode
(Computer)
geschützter Modus, spezieller Arbeitsmodus für 80286- und 80386-Prozessoren, bessere Speicheradressierung (16 MByte adressierbarer Speicherplatz), MS-DOS und DR-DOS unterstützen diesen Modus noch nicht

Protokoll
(Netzwerk)
Konvention zum Datenaustausch (DFÜ) zwischen den Rechnern in einem Netzwerk, eine formale Zusammenstellung von Regeln, die den Nachrichtenaustausch steuern; Regeln, die erforderlich sind, damit Einheiten miteinander kommunizieren oder sich verstehen können.
Protokolle kann man den einzelnen Schichten des OSI-Referenz-Modells zuordnen oder auch einer der folgenden drei Gruppen:

Protokoll-Stapel
(Netzwerk)
auch Protokoll-Stack; Bezeichnung einer Protokoll-Suite, die in einer logischen Hierarchie geordnet ist. Jede Schicht definiert ein anderes Protokoll, das eine bestimmte Aufgabe in dem komplexen Übertragungsvorgang übernimmt.
Standard-Stacks sind:

Protokoll-Suite
(Netzwerk)
Gruppe von Vorschriften, die zusammen benutzt werden müssen
siehe auch Protokoll-Stapel

Provider
(Internet, Netzwerk)
Eine Organisation, die mindestens einen Einwahlpunkt ins Internet unterhält, damit Firmen oder Privatpersonen dort eigene Web-Seiten ablegen können.

Proxy
(Internet, Netzwerk)
Ein Proxy oder Proxy-Server dient im WWW als Zwischenstation auf dem Weg vom Client zum eigentlichen WWW - Server. Der Client fordert ein Dokument in dieser Konfiguration nicht unmittelbar vom Ursprungsserver an, sondern wendet sich an den Proxy. Dieser besorgt das Dokument und leitet es an den Client weiter. Der Proxy tritt gegenüber dem Client als Server auf; gegenüber dem Ursprungsserver fungiert er als Client.

Proxy-Server
(Internet, Netzwerk)
siehe Proxy

Prozedur
(Computer)
Auch 'Procedure' genannt. Unterprogramm eines größeren Programms, das aus einer Folge von zusammenhängenden Befehlen besteht. Prozeduren können in sich abgeschlossen und unabhängig sein, so daß sie auch für andere Programme eingesetzt werden kann. Sie erleichtern damit die Programmierung. Typische Beispiele sind Installations-Prozedur oder Druck-Prozedur, die bei den meisten Programmen eine ähnliche Abfolge von Befehlen darstellen und daher einfach übernommen werden können.

Prozess
(Computer)
Als Prozess kann ein Ablauf bezeichnet werden, der nach bestimmten Regeln funktioniert. Wenn man diese Regeln erkannt hat, kann man den Prozess in ein Programm umsetzen und von einem Prozessrechner erledigen lassen.

Prozessor
(Computer)
Mikroprozessor, siehe CPU, Chip

Prozessfarben
(Grafik)
Grundfarben des CMYK-Farbraumes

Prozessor-Cache
(Computer)
Unmittelbar auf dem Mikroprozessor installierter Cache.

Prozessor-Clone
(Computer)
Zum Beispiel der Hersteller AMD fertigt Prozessoren an, die die Arbeitsweise der entsprechenden Intel-Prozessoren der 80er Reihe nachahmen. Diese Prozessoren nennt man Prozessor-Clone.

Prozessor-Upgrade
(Computer)
Manche Motherboards besitzen die Möglichkeit, durch Aufstecken eines neuen Prozessors, ihre Leistungsfähigkeit zu steigern. Dieser Vorgang wird Prozessor-Upgrade genannt.

Prozeßrechner
(Computer)
elektron. Rechenanlage v. a. zur Steuerung industrieller Prozesse, sie bezieht ihre Eingaben durch Meßfühler und steuert mit den Ausgangsdaten Produktionsprozesse. Eingesetzt werden Analog-, aber vor allem schnelle Digitalrechner, auch Hybridrechner finden Anwendung.

Prüfbit
(Netzwerk)
Das Prüfbit ist ein sogenanntes Paritätsbit und dient der Datensicherheit. Mit Prüfbits arbeitet man beispielsweise bei der Datenübertragung, aber auch bei der Datenaufzeichnung auf Diskette oder Festplatte, meist jedoch ohne Zutun des Anwenders. Das System fügt die Prüfbits den Daten-Bytes (= 8 Bits) hinzu und bildet eine Art Prüfsumme. Bei der Datenaufzeichnung bzw. -übertragung kann das System nun selbständig prüfen, ob ein fehlerhaftes Byte vorliegt oder nicht. Man unterscheidet drei Arten von Paritätsprüfungen: even parity - gerade Parität odd parity - ungerade Parität no parity - keine Parität.

Prüfsumme
(Netzwerk)
Prüfsummen dienen zum Aufdecken von Fehlern (speziell bei der Datenübertragung von einem Datenträger zum anderen) die die Daten verändern. Zum einen kann man Prüfsummen bilden, indem man die gelesenen und geschriebenen Anzahlen an Bytes in einem Sektor überprüft. Bei einer Abweichung der beiden Zahlen voneinander ist ein Fehler zu vermuten. Zum anderen kann man Prüfsummen bilden, wie zum Beispiel mit der Paritätskontrolle.

Prüfzeichen
(Computer)
siehe CRC.  

PS
(Abk, Computer)
(Post Script Type-1 Font); siehe Font; vektorisierte Schriftarten; Post Script Type-1 Font wurde von Adobe entwickelt. PS-Fonts sind Standard im professionellen Printbereich. Dieses Format speicheret die Schrift-Informationen in Form von Post-Script-Befehlen.

ps
(UNIX)
Das Programm ps zeigt auf jedem UNIX eine Liste der laufenden Programme an. Um eine komplette Liste zu bekommen, ist je nach UNIX-System entweder ps -ax oder ps -eaf nötig.

PS One
(Abk, Computer)
(PlaySstation); Spielekonsole von Sony, so nennt man die Playstation, seit dem die Nachfolgerin PS2 ab November 2000 in Deutschland für 869 Mark verkauft wurde.

PS/2
(Abk, Computer)
(Personal Systems), IBM-Computerklasse

PS2
(Abk, Computer)
(PlayStation 2); Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PS One), die ab November 2000 in Deutschland für 869 Mark verkauft wurde. PS2 enthält einen DVD-Player (nur PAL).

PS3
(Abk, Computer)
(PlayStation 3); Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PSP), die ab 17. November 2006 in den USA verkauft wurde. Die PS3 enthält einen Blu-Ray-Player, lässt sich in einen vollwertigen Computer umwandeln und hat eine relativ hohe Stromaufnahme. (21 25/2006 S.28)

Psion
(Computer;)
Psion Enterprise Computing, britischer Produzent von PDAs, Organizer und Handheld Computern (z.B. Psion Serie 5, revo, netBook, Workabout, Organizer II)
Stifthttp://www.psion.de

Psion Serie 5
(Computer;)
Handheld Computer von Psion Enterprise Computing
Stifthttp://www.psion.de

Psion revo
(Computer;)
Handheld Computer von Psion Enterprise Computing; preiswerte Variante des Psion Serie 5
Stifthttp://www.psion.de

Psion netBook
(Computer;)
NetBook, Handheld Computer in Subnotebookgröße von Psion Enterprise Computing
Stifthttp://www.psion.de

PSP
(Abk, Computer)
(PlayStation Portable); Spielekonsole von Sony, Nachfolgerin der PS2); Seit dem 1. September 2005 ist die PSP in Europa erhältlich. In Deutschland kostete sie anfangs ca. 250 Euro.

PSTN
(Abk, Netzwerk)
(Public Switched Telephone Network); Telefonnetz; Umfaßt über 300 Millionen Telefone, die miteinander verbunden werden können. Wahrscheinlich das größte leitungsvermittelte Netzwerk der Welt.

PSX
(Abk, Computer)
(PlayStation X); Nachfolger der Spielekonsole PS2 von Sony; Die PSX soll den gesamten Unterhaltungsbereich für zuhause abdecken und Oma-leicht zu bedienen sein. Ab Herbst 2004 soll sie für weniger als 1000 € zu kaufen sein.

PS+
(Abk, Computer)
PS+ ist eine Programmiersprache, die es ermöglicht, immer wiederkehrende Vorgänge beim Zeichnen zu vereinfachen.  

ptmm
(Abk, Internet)
Akronym in einer Mail für "please tell my more", zu deutsch: erzähl mit mehr darüber. (14)

PTS-DOS
(Abk, Computer)
sehr gutes und preiswertes russisches Betriebssystem  

Public Domain
(Computer)
PD; Public-Domain-Programme können bei jedem Shareware-Händler bezogen werden. Sie kosten nur die einmalige Kopiergebühr und können legal genutzt werden.
(vergleiche Crippleware, Shareware, Freeware, Nagware, Donorware und Postcardware)

public key
(Internet)
Verschlüsselungsprogramme wie PGP basieren darauf, dass der Sender einen privaten Schlüssel zur Verschlüsselung benutzt und der Empfänger die E-Mail nur mit dem öffentlichen Schlüssel lesen kann.

Puffer
(Computer)
(engl. "buffer"), Temporärer Bereich zum Speichern von Daten im Speicher des Computers, ein reservierter Bereich des RAM, in dem Daten für die Ausgabe bereitgehalten werden. Beim Drucker-Puffer ergibt sich daraus, dass weitergearbeitet werden kann, während der Ausdruck läuft. (kein Multitasking)

Pull-Down Menü
(Computer)
Inzwischen eine Standardform der Menüführung, bei der nach Anwahl eines Oberbegriffs in der sog. Menüleiste eine Reihe von Unterbegriffen, quasi wie ein heruntergezogenes Rollo erscheint. Das Pull-Down Menü ist ein wichtiger Bestandteil einer graphischen Benutzeroberfläche, aber auch in einigen DOS-Programmen zu finden.

Pulse code Modulation
(Computer)
verbreitetes Sampling-Verfahren u. a. bei ISDN, CD-A und Soundkarten; siehe PCM

Pulswahl
(Netzwerk)
Wahlverfahren bei der Telekommunikation, bei dem die Ziffern einer Telefonnummer als Kurzschlußimpulse kodiert werden. Bei der Wahl mit einem Telefon oder bei Verwendung eines Modems mit Lautsprecher hört man die Klickgeräusche der Wählrelais beispielsweise 3 mal klacken, wenn die Ziffer 3 gewählt wird. Das Pulswahlverfahren ist relativ veraltet, wird in Deutschland aber überwiegend noch verwendet. Das alternative Tonwahlverfahren ist dagegen in den USA sehr verbreitet und kodiert die Wählziffern durch verschieden hohe Töne.

Pulsweitenmodulation
(Hardware)
Bei der Pulsweitenmodulation (engl. Pulse Width Modulation, abgekürzt PWM) wird die Ein- und Ausschaltzeit eines Rechtecksignals bei fester Grundfrequenz variiert. Der Kanal wird extrem schnell an und aus geschaltet. Mit diesem Trick kann eine analoge Ausgabe realisiert werden.

Puma
(Computer)
Codename für das Apple-Betriebssystem Mac OS X 10.1 (33, 08/2004 S.4)

Punkt
(Computer)
kleinste typographische Einheit, 1 Punkt = 0,3759 mm, 1 Pica = 12 Punkt = 4,233 mm. Üblicherweise wird ein Punkt mit 0,375 Millimetern berechnet.

Punktediagramm
(Computer, Datenbank)
Ein Diagramm, welches die Werte nicht miteinander verbindet, sondern als einzelne Punkte darstellt.

Punkt-zu-Punkt
(Netzwerk)
Physisch: Ein Kanal, der von einem Punkt zu einem anderen läuft, ohne zwischen- durch ein weiteres Gerät zu passieren. Logisch: Eine Kommunikation zwischen zwei Geräten.

Public-Domain
(Computer)
PD-Software ist für jeden kostenlos frei zugänglich.

Push
(Internet)
Server-Push ist eine 1997 im Netscape Communicator und im Microsoft Internet Explorer eingeführte Technik, bei der der Nutzer einen Informationskanal abboniert und vom betreffenden Anbieter automatisch die neuesten Informationen im Hintergrund direkt und unaufgefordert auf den eigenen PC geschoben bekommt. Dort stehen sie dann auch offline bereit. Nutzt der Anbieter keine speziellen Server, kommt es dabei aber nicht zu einem "Push", sondern es bleibt wie vordem beim "Pull".
siehe auch Client-Push

put
(Unix)
UNIX-Befehl zum Kopieren einer lokalen Datei zu einem entfernten Verzeichnis mit FTP    

PWM
(Abk, Hardware)
(Pulsweitenmodulation); Bei der Pulsweitenmodulation (engl. Pulse Width Modulation, abgekürzt PWM) wird die Ein- und Ausschaltzeit eines Rechtecksignals bei fester Grundfrequenz variiert. Der Kanal wird extrem schnell an und aus geschaltet. Mit diesem Trick kann eine analoge Ausgabe realisiert werden.

PWS
(Abk, Internet)
(Peer Web Services); Ein Internet-Service von Microsoft; Er gehört zum Lieferumfang von Windows NT-Workstation.
IIS und PWS ermöglichen es den Benutzern von Computern unter Windows NT, Ressourcen und Dienste im Internet oder in privaten Intranets zu publizieren. Sie verwenden HTTP, Gopher und FTP und unterstützen ISAPI.
Jeder Computer, auf dem Windows NT Workstation ausgeführt wird, kann PWS unterstützen. Es eignet sich zum Informationsaustausch innerhalb kleiner Abteilungen oder zwischen Einzelpersonen über ein Intranet.    

Python
(Internet)
Anfang der neunziger Jahre von Guido van Rossum geschaffene Standardsprache zum Entwickeln dynamischer Webinhalte; verdrängte Perl; siehe auch PHP (21)  
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