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Lexikon-Anfang Begriffe aus der Computerwelt
zusammengestellt und bearbeitet von Wolfgang Bergt
2. Buchstabe:
 alt= zweiter Buchstabe ist A zweiter Buchstabe ist B zweiter Buchstabe ist C zweiter Buchstabe ist D zweiter Buchstabe ist E zweiter Buchstabe ist F zweiter Buchstabe ist G zweiter Buchstabe ist H zweiter Buchstabe ist I zweiter Buchstabe ist J zweiter Buchstabe ist K zweiter Buchstabe ist L zweiter Buchstabe ist M zweiter Buchstabe ist N zweiter Buchstabe ist O zweiter Buchstabe ist P zweiter Buchstabe ist Q zweiter Buchstabe ist R zweiter Buchstabe ist S zweiter Buchstabe ist T zweiter Buchstabe ist U zweiter Buchstabe ist V zweiter Buchstabe ist W zweiter Buchstabe ist X zweiter Buchstabe ist Y zweiter Buchstabe ist Z Erläuterungen Zeichen-Eingabefeld

Anfangsbuchstabe: D (DD bis DK)

(117 Begriffe)
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vor
 

DD
(Abk, Computer, Sound)
  • (double density), doppelte Dichte bei Diskettenbeschichtungen, 48 tpi bei 5,25"-Disketten, 135 tpi bei 3,5"-Disketten
  • (Dolby Digital); Dolby Digital führendes Audioformat, auch AC3 genannt

DDC
(Abk,Video)
  1. (Development Document Control); Begriff der Softwareentwicklung; Bericht über den Entwicklungsstand der Software
  2. (Display Data Channel); Standard der VESA zur Kommunikation zwischen Monitor und Grafikkarte für Plug & Play (eine möglichst automatische Erkennung des Monitors von der Karte);
    drei Modi:

DDC1
(Abk, Video)
DDC-Modus, bei dem der Monitor nur auf Anfrage seine Kennung an die Grafikkarte schickt

DDC2B
(Abk, Video)
bidirektioneler DDC-Modus, bei dem der Monitor nicht nur Daten an die Grafikkarte schickt, sondern auch auf Anfragen der Karte antwortet.

DDC2AB
(Abk,Video)
bidirektioneler DDC-Modus, bei dem auch die Bildparameter, etwa die Bildlage, von PC aus einzustellen geht.

DDCMP
(Abk, Netzwerk)
(Digital Data Communications Massage Protocol); Protokoll der Digital Network Architecture; Bitübertragungs- und Datensicherheitsschicht (LLC); verbindungsorientierte Fehlersteuerung

DDE
(Abk, Computer)
(Dynamic Data Exchange), dynamischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen (ohne Zwischenablage im Clipboard) z. B. bei Windows

DDM
(Abk, Netzwerk)
(Distributed Data Management) ermöglicht SNA-Service Requestoren transparenten rechnerfernen Dateizugriff. DDM empfängt Datei-Anforderungen von Anwendungen und führt sie durch das lokale BS oder einen DDM-Server über das Netzwerk aus (abhängig von der physischen Lage der Datei).

DDOS
(Abk, Internet)
(Distributed Denial Of Service); systematische Überlastung von Internetfirmen durch Angriffe von Hackern (81)

DDP
(Abk, Netzwerk)
(Datagram Delivery Protocol); AppleTalk-Protokoll; Netzwerkschicht

DDR
(Abk, Computer)
(Double Data Rate); eine RAM-Art; Als die von Intel unterst¸tzte Rambus-Technik Mitte 1999 Probleme mit der Marktreife bekam, setzten Chiphersteller wie Hitachi, Hyundai oder IBM wieder auf die Weiterentwicklung von SDRAM in Form der DDR-Speichertechnik.
W‰hrend "normale" SDRAM-Module 1999 bei einem 133 MHz FSB einen Datendurchsatz von 1,1 GByte pro Sekunde leisteten, waren DDR-Module doppelt so schnell, denn diese Datenbits werden bei der ab- und aufsteigenden Flanke des Taktsignals ¸bertragen, statt wie bisher nur bei der aufsteigenden. Erste Boards und Speicherchips kamen Ende 1999 auf den Markt. Gegenüber der von Intel bevorzugten Direct-RDRAM-(Rambus)-Lˆsung hat DDR einige Vorteile. Die Hersteller benötigen keine neuen Produktionsmaschinen und DDR ist ein offener Standard, dessen Spezifikationen im Internet offenliegen, d. h. Lizenzgebühren an Intel oder Rambus werden nicht f‰llig.

DDR2
(Abk, Computer)
(Double Data Rate 2); eine RAM-Art; Der DDR-Nachfolger - DDR2 - soll Transferraten von 3,2 GByte pro Sekunde bringen.

DDR-DRAM
(Abk, Computer)
(Double Data Rate-DRAM); eine RAM-Art; DRAM-Speicher, bei dem auf beiden Flanken des Speichertaktes Daten übertragen werden und die dadurch doppelt so schnell werden. DDR-DRAM-Speicher werden z. B. auch auf 3D-DVI-Grafikkarten eingesetzt, was hohe True-Color-Auflösungen begünstigt.  

De-Mail
(Internet)
eMail-Dienst, der den sicheren Austausch rechtsgültiger Dokumente zwischen Bürgern, Unternehmen und staatlichen Stellen ermöglichen soll; 2009 begann ein sechmonatiges Pilotprojekt. (21 09/23, S. 53)

De-NIC
(Abk, Internet)
(Deutsches Network Information Center); (siehe auch NIC und InterNIC). Das Unternehmen De-NIC mit Sitz in Karlsruhe erfüllt mehrere Funktionen. Zunächst kümmert es sich um die Vergabe von second-level-domains unterhalb der Top-Level-Domain de. Auflerdem wird in Karlsruhe bei De-NIC der primäre Nameserver für alle deutschen Internet-Computer geführt, der sämtliche Domainnamen und die jeweils dazugehörige IP-Adresse führt. (15)

Debian
(UNIX)
Linux-Distributor; Ian Murdoch gründete am 16.08.1993 das Debian-Projekt. Es erhielt seinen Namen aus den kombinierten Vornamen von Ian und seiner Frau Debra.
Stifthttp://www.debian.org

Debuggen
(Computer)
Umgangssprachlicher Begriff für das englische Wort 'debugging'. Englisch 'bug' = Käfer, steht auch für 'Fehler'. Debugging bedeutet in etwa entlausen oder entwanzen. Beschreibt die Verfahren, mit denen nach Fehlern in Programmen gesucht wird. Hierzu werden spezielle Programme, die Debugger eingesetzt.

Debugger
(Computer)
Programmiersprachen-Tool als Bestandteil guter Programmiersoftware zum Auffinden von Syntaxfehlern. (siehe bug und Debuggen)

DEC
(Abk, Computer)
(Digital Equipment Corporation); Ende der 60er-Jahre baute DEC den ersten Mikrocomputer (z. B. den PDP 10), der kleiner und preiswerter als die üblichen IBM-Systeme war, aber dennoch den Anforderungen der meisten Unternehmen genügte.
Hersteller von Prozessoren, z. B. DEC Alpha AXP 150 MHz 21064, dem Mitte 1994 schnellsten Chip der Welt oder 1997 dem Alpha-21164 mit 600 MHz

DECE
(Abk, Computer, Video)
(Digital Entertainment Content Ecosystem); Rechtemanagement für Video, das einen Anbieterwechsel nicht mehr ausschließt, wie z. B. noch das DRM Fairplay von Apple.

Deck
(Computer,Internet,HTML)
Sammlung von Cards innerhalb einer WML-Datei; Jedes WML-Dokument besteht aus einer Anzahl von Cards (Karten). Alle Cards einer WML-Datei zusammen ergeben ein Deck. Das Äquivalent zum HomeDeck ist die HomePage bei HTML.

DECnet
(Abk, Netzwerk)
proprietärer Protokoll-Stack der Firma DEC; Es besteht aus einer Reihe von Hard- und Softwareprodukten, die die DNA realisieren.

Decoder
(Internet, Netzwerk)
Die Zugangssoftware des Online-Dienst T-Online wird als Decoder bezeichnet.

Dedicated Server
(Netzwerk)
Ein dedizierter, d.h. für einen speziellen Zweck bestimmter Server. Während ein non-dedicated Server in einem Netzwerk ein Rechner ist, der anderen alle seine Funktionen und Ressourcen als Dienste anbietet, wird ein dedicated Server nur für spezielle Aufgaben verwendet. Typisches Beispiel ist ein Drucker-Server.

Dedizierte Leitung
(Netzwerk)
Medium, das einzig und allein für die Datenübertragung zwischen zwei Orten benutzt wird. Wird manchmal auch geleaste Leitung oder Privatleitung genannt.

Dedizierter Server
(Netzwerk)
Ein dedizierter Server ist eine Hardware-Software-Einheit, die ausschließlich als Server eingesetzt wird.

DEE
(Abk, Netzwerk)
(Datenendeinrichtung); DTE; normalerweise ein Computer, aber auch jedes andere Gerät, das über eine serielle Schnittstelle mit einem Modem kommunizieren kann wie z. B. eine Meßstelle

Deep Fritz
(Computer)
Schach-Computerprogramm; besiegte Ende 2006 den Weltmeister Wladimir Kramnik

Deep Learning
(Computer)
Methode der KI; Neuronale Netze treiben die Bild- und Spracherkennung voran.

Default-Router
(Netzwerk)
Der mit der IP-Adresse 0.0.0.0 zu erreichende Router

Defragmentierung
(Computer)
Aufräumen eines Datenträgers (Festplatte); Die Teile einer Datei (Fragmente) werden wieder in zusammenhängende Sektoren gelegt. Dadurch wird der Zugriff wieder schneller.

Degaussing
(Computer)
Beim Einschalten des Monitors oder auf Tastendruck wird die metallenen Lochmaske entmagnetisiert.

dekrementieren
(Computer)
Verminderung eines Variablenwertes oder eines Registerinhaltes um einen konstanten Betrag, meist um den Wert 1. So wird diese Verfahrensweise beispielsweise bei Schleifenzählern angewendet.

del
(Abk, Computer)
(delete); Löschen; Steuerzeichen mit der dezimalen Nummer 127 im ASCII-Zeichensatz (16)

Dell
(Computer, Pionier)
  1. Michael Dell (* 23. 02.1965 in Houston, Texas); hat mit seiner PC-Firma weltweit 40.000 Jobs geschaffen. Er hat 1984 sein Medizinstudium abgebrochen und sich 1000 Dollar Startkapital von seinem Vater geborgt. Dell baute PCs nach Kundenwünschen und lieferte sie direkt aus ohne Zwischenhändler.
  2. Hersteller und Versender von PC-Systemen, Servern und Notebooks
    Stifthttp://www.dell.de

Delphi
(Computer)
Das Delphi ist eine objektorintierte Programmiersprache von Borland (Inprise Corporation) zum Erstellen von Windows-Programmen, wobei schon beim Programmieren sehr viel mit der Maus erledigt werden kann. Es ist die Weiterentwicklung von Turbo-PASCAL. Delphi ist ein Pascal-Compiler mit einer viauellen Entwicklungsumgebung. Die Komponenten werden mit Object-Pascal geschrieben, der Inprise-eigenen Turbo-PASCAL-Variante.
Mit Kylix gibt es auch eine Version für Linux.

Demand-Priority
(Netzwerk)
Polling-Verfahren; eine neue Methode für den 100 Mbps-Ethernet-Standard mit der Bezeichnung 100VG-AnyLAN; Es wurde von der IEEE in der Kategorie IEEE 802.12angenommen.

Demodulator
(Netzwerk)
Der Teil des Modems, der analoge in digitale Signale konvertiert.

DENIC
(Abk, Internet)
(de Name Information) Center); zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain .de

DES
(Abk, Computer)
(Data Encryption Standard); ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren, das in den 70er Jahren von IBM entwickelt wurde, feste Schlüssellänge 56 Bit
Weiterentwicklung: Tripel-DES

Desktop
(Computer)
  1. Tischgerät. engl. Bezeichnung für PCs, die aufgrund ihrer Maße mit Zentraleinheit, Bildschirm und Tastatur auf dem Schreibtisch aufgestellt werden (Vgl. Tower, Notebook). Inzwischen werden auch Towergehäuse zu den Desktop-Geräten gezählt, da die Geräte an einem Schreibtisch genutzt werden können.
  2. Teilweise wird auch die Bedieneroberfläche eines Programms Desktop genannt (z. B. bei Windows 95 und Windows NT).

Desktopbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der die Schnittstelle bildet, um die bedienung bestimmter Anwendungen zu erleichtern; z. B. Hilfsassistenten in Microsoft-Anwendungen

DET
(Abk, Computer)
(Directory Entry Table)

DETECT
(Abk, Computer)
Problembehebungsmethodik
  • Discover the Problem (Erkennen des Problems)
  • Explore the Boundaries (Untersuchen der Grenzen)
  • Track Possible Approaches (Aufspüren von Lösungsansätzen)
  • Execute the Approaches (Ausführen des Lösungsansatzes)
  • Check for Success (Überprüfen des Erfolgs)
  • Tie Up Loose Ends (Zusammenfassen der Ergebnisse)

Device Bay
(Computer)
Erweiterungsschacht an der Vorderseite des PC für Peripheriegeräte wie Festplatten, CD-ROM- oder DVD-Laufwerke.

Device Central
(Computer, Grafik, Internet, Netzwerk, Software)
Werkzeug in der Adobe Creative Suite 3 zur Erhöhung der Interaktivität. Device Central ist eine Testumgebung für mobile Endger%auml;te.

Dezentralisierung
(Netzwerk)
Ein oft auch als Downsizing bezeichneter Prozeß, bei dem auch zentral verwaltbare Aufgaben oder Strukturen auf die einzelnen Elemente eines Verbundes aufgeteilt werden. Typisches Beispiel ist die zunehmende Umwandlung von Computernetzwerken, die ehemals von zentralen Großrechnern verwaltet wurden, zu kleineren, dezentralisierten Client--Server-Netzwerken oder sogar Peer-to-Peer-Netzwerken. Dies wird durch die enorme Leistungssteigerung im PC-Bereich ermöglicht, die zentrale Großrechner für die meisten Funktionen nach und nach überflüssig macht.

Dezibel
(Computer)
(dB); Der numerische Ausdruck für die relative Lautstärke  

DFKI
(Abk, Computer)
(Deutsches Forschungsinstitut für Künstliche Intelligenz); GmbH mit Sitz in Kaiserslautern und Saarbrücken

DFN
(Abk, Netzwerk)
(Verein zur Förderung des Deutschen Wissenschaftsnetzes e. V.); Der DFN wurde 1984 vom damaligen Bundeswirtschaftsminister gegründet und hat die Aufgabe, das Deutsche Wissenschaftsnetz DWN auf- und auszubauen.
Stifthttp://www.dfn.de

DFS
(Abk, Netzwerk)
(Distributed File System); Dienstprogramm von Windows NT 4.0; Mit Hilfe des DFS-Verzeichnisbaums können Benutzer im Netzwerk Daten suchen und auf sie zugreifen, ohne darauf achten zu müssen, auf welchem Server die Daten sich befinden.

DFÜ
(Abk, Netzwerk)
(Datenfernübertragung), Abkürzung für alle Arten, z. B. DATEX-L, DATEX-P, Bildschirmtext, Modem oder Decoder notwendig

DFÜ-Netzwerk
(Abk, Internet)
Zu Windows gehörendes Tool zur Konfiguration des Internet-Zugangs. Es lassen sich verschiedene Verbindungen konfigurieren und mir der DFÜ-Skript-Verwaltung weitgehend automatisiert herstellen.    

DHCP
(Abk, Internet, Netzwerk)
(Dynamic Host Configuration Protocol); Dieser Dienst stellt Computern IP-Adressen dynamisch zur Verfügung. Dadurch können mehr Computer ins Internet, als IP-Adressen vorhanden sind (allerdings nicht zeitgleich).

DHTML
(Abk, HTML)
Dynamic HTML; Von Microsoft und Netscape 1997 unternommener Versuch, HTML mit neuen Befehlen anzureichern. Sie betreffen vor allem JavaScript, Layer und Cascading Style Sheets. Mit Einführung von DOM wurde daraus ein Standard.  

DIA
(Abk, Netzwerk)
(Document Interchange Architecture) definiert die benötigten Funktionen zum Austausch von Dokumenten zwischen unterschiedlichen Computer-Systemen. DIA koordiniert Datei-Services wie Speichern und Abrufen von Dokumenten und Dateiübertragungen.

Dial-Up
(Internet)
(auch Dial-In); Die Verbindung zum Internet wird durch Anwählen über eine Telefonleitung jeweils erneut hergestellt im Gegensatz zu Standleitung. (61)

Dialekt
(Computer)
viele der Programmiersprachen unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Versionen und unterschiedlicher Hersteller. Mit Dialekt bezeichnet man solche Programmiersprachen, die sich aus einer anderen entwickelt haben bzw. eine weitere Version davon sind. Dabei unterscheiden sie sich von ursprünglichen Fassungen beispielsweise durch die Anzahl der Funktionen und Anweisungen sowie eine veränderte Syntax.

Dialer
(Internet)
Programm, das die Einwahl ins Internet über eine vorbestimmte Verbindung herstellt. Wenn das z.B. eine 0190-er Nummer ist, kann damit eine Leistung über die Telefonrechnung abgerechnet werden. Allerdings tarnen unseriöse Anbieter Dialer als "Hackertool" oder nützliche Downloads, so dass ungewollt eine teure Verbindung entsteht, die mitunter auch noch bei den folgenden Einwahlen weiter besteht. So kommen leicht Rechnungen von vielen hundert Euro zustande. 0190-0-Nummern können auch schon beim einmaligen Anwählen astronomische Kosten verursachen. Ab 2003 werden die 0900-er Nummern vergeben, bei denen ebenfalls jede Einwahl unbegrenzte Kosten verursachen kann.
siehe auch Autodialer

Dialogboxen
(Computer)
In der SAA- und der Windows-Oberfläche gibt es neben Pull-Down-Menüs auch Dialogboxen. Dialogboxen werden als Kasten auf dem Bildschirm eingeblendet, wenn zur Ausführung eines Befehls noch weitere Informationen notwendig sind. Diese Informationen werden im Informationskasten (der Dialogbox) abgefragt.

DIANE
(Abk, Netzwerk)
(Direct Information Access Network for Europe), Vereinigung der Betreiber von EuroNet-Host-Rechnern.

DIB
(Abk, Computer)
(Directory Information Database)

Dickte
(Computer)
Bezeichnet die Breite eines Zeichens plus den Leerraum vor und hinter ihm.

Dienste
(Internet)
Verschiedene Leistungen, die über das Internet ermöglicht werden, z. B. E-Mail, Gopher, FTPs oder WWW.

Diffie-Hellman/DSS
(Abk, Computer, Netzwerk)
asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren, benannt nach den Entwicklern W. Diffie und M. E. Hellman; arbeitet ähnlich wie RSA

dig
(Abk, Internet)
(domain information gopher); ist ein flexibles Tool, um Anfragen an Nameserver zu stellen. Da es mehr Informationen als das Tool host zurückliefert, eignet es sich hervorragend zur Analyse von DNS-Servern.

Digicam
(Grafik)
siehe: Digitalkamera

digital
(Computer)
Speicherungsform elektronisch erfaßter Daten in der Form von Nullen und Einsen

Digital Research Incorporation
(Computer)
Softwarefirma (z. B. das Betriebssystem DR-DOS), DR war einer der führenden Entwickler von Multiuser- , Echtzeit- und Multitasking-Betriebssystemen, 1991 vom amerikanischen Netzwerkspezialisten Novell übernommen, wonach es durch schlechte Produktpflege als Marke vernichtet wurde.

Digitale Daten
(Computer)
Daten, die aus einer Reihe einzelner Elemente bestehen, die nur zwei Zustände kennen, entweder ein oder aus (bzw. 0 oder 1).

Digitale Signatur
(Computer)
Ab Sommer 2001 sind in Deutschland als erstem Staat der EU rechtskräftige Vertragsabschlüsse vom heimischen PC aus möglich.
Die Digitale Signatur wird auf einer Chipkarte gespeichert und kann über ein Lesegerät am PC ausgelesen werden. Auf dem Chip ist aber nur der öffentliche Teil des Codes. Der andere Teil der Verschlüsselung bleibt Privatgeheimnis.
Erstellt und verwaltet werden diese elektronischen Schlüssel von Zertifizierungsstellen.

Digitale Tinte
(Computer)
Das US-Unternehmen E-Ink entwickelte digitale Tinte, die sich auf Papier drucken läßt und auf Knopfdruck jeden beliebigen Inhalt annimmt.

Digitales Papier
(Computer)
flexibles elektronisches Papier, dessen Pixel eine Aktiv-Matrix-Elektronik aus organischem Material steuert. Die Displayschicht besteht aus durchsichtigen, mit Farbstoff gefüllten Hohlkügelchen. In der Farbstoffflüssigkeit schwimmen positiv geladene weiße Pigmente, die sich im elektrischen Feld je nach Feldrichtung an die Ober- oder Unterseite der Kügelchen bewegen und so ein beständiges weißes oder dunkles Pixel erzeugen. (21)

Digitales Signal
(Computer)
Ein Signal das aus zwei Energie-Ebenen besteht (Ein und Aus oder positive und negative Spannung). Digitale Signale werden von Computern zur Übertragung von Daten benutzt. Das Muster der Energieänderung repräsentiert einzelne Bits der Information.

Digitalfoto
(Computer)
Foto, das nicht auf chemischem Wege mit einem Film erzeugt, sondern als digitale Datei mit Hilfe eines Foveon-, CCD- oder CMOSSensors mit einer Digitalkamera erstellt wurde.

Digitalisierung
(Computer)
Digitale Darstellung von Signalen oder Daten, die vorher in einer anderen Form vorlagen; Digitalisierung ist die Voraussetzung zur Bearbeitung mit dem Computer.

Digitalkamera
(Computer)
Fotokamera, die die Bilder nicht auf chemischem Wege mit einem Film erzeugt, sondern mit Hilfe eines Foveon-, CCD- oder CMOSSensors eine digitale Datei erstellt. Der Elektroingenieur Steve Sasson reichte am 26.12.1978 ein Patent für die Digitalkamera ein.

Digitext
(Computer, Video)
digitaler Nachfolger des Bildschirmtext beim Fernsehen

Dijkstra
(Computer, Pionier)
Edsger Wybe Dijkstra (* 11.05.1930 in Rotterdam, † 06.08.2002 in Nuenen); Lehrmeister der ersten Programmierer; Er empfahl u. a. den GOTO-Befehl nicht zu verwenden, sondern strukturierte Programmierung.

DIMM
(Abk, Computer)
(Dual-Inline Memory Module); Diese Speichermodule sind 168polig und arbeiten mit 64 Bit Adressbus-Breite; Speichermodul mit SDRAM- oder (selten) EDO-Speicherchips.
siehe auch SO-DIMM (21)

DIN
(Abk, Computer)
(Deutsches Institut für Normung); (Deutsche Industrienormen); Die bekannteste DIN ist wohl diejenige, die zur Definition von Seitenformaten dient (DIN A4, DIN A5 usw.). Auch für den Bereich der EDV sind von diesem Institut eine Vielzahl von Normen entwickelt worden, beispielsweise für Bildschirmarbeitsplätze und für die Nachrichtenübertragung.

Dino
(Internet)
Suchmaschine zum schnelleren Finden von Informationen bzw. Web-Sites im WWW.
Stifthttp://www.dino-online.de

DIP
(Abk, Computer)
(Dual Inline Package); kleine Schalter in einem Schalterblock, ermöglichen die Einstellung von Adressen, Interrupts usw., mit einer Kugelschreibermine zu schalten

DIR
(Computer)
MS-DOS-Befehl zum Anzeigen des aktuellen Verzeichnisinhaltes

Directcolor
(Grafik)
gleichzeitige Darstellung von 65536 Farben

directory
(Computer)
siehe Inhaltsverzeichnis

Directory Service
(Netzwerk)
Ein Directory Service identifiziert alle Ressourcen innerhalb eines Netzwerkes und organisiert den Zugriff auf diese für die Benutzer und Applikationen.
siehe NDS und Active Directory

Direct3D
(Grafik)
Direct3D ist die bekannteste 3D-Schnittstelle, die Microsoft für Windows 9x entwickelt hat.

DirectDraw
(Computer)
Funktion von DirectX; (22)

DirectInput
(Computer)
neue Funktion von DirectX 8.0; sorgt für ein einheitliches Konfigurationsfenster für alle Eingabegeräte vom Joystick bis zum Gamepad, (22)

DirectPlay
(Computer)
neue Funktion von DirectX 8.0; unterstützt IP Voice Communication, Multiplayer-Spieler können über Mikrofon miteinander sprechen; Karaoke- und Video-CDs sind möglich (22)

DirectShow
(Computer)
neue Funktion von DirectX 8.0; ist bereits auf die digitale TV-Technologie vorbereitet; Die Wiedergabe von WMA und WMV wurde optimiert. (22)

DirectX
(Computer)
Von Microsoft entwickelte Multimedia-Programmierschnittstelle für Windows 9x, ME und 2000; DirectX ist ein Satz niedrigstufiger APIs, die speziell für Hochleistungsanwendungen wie Spiele entworfen wurden. Es bietet extrem schnelle Echtzeit-Reaktionen auf die Benutzerschnittstelle.

DirectX 8.0
(Computer)
Im Januar 2001 von Microsoft zu Download freigegebene Version von DirectX; enthält die neuen Funktionen

DirectX 10
(Computer)
Multimedia-Programmierschnittstelle, die z.B. bei Windows Vista für grafische Effekte sorgt

DirectX Audio
(Computer)
neue Funktion von DirectX 8.0; fasst DirectSound und DirectMusic funktional zusammen: Der Synthesizer ist der eigentliche Soundgenerator, der Buffer berechnet die Effekte und die Positionierung von 3D-Sounds, (22)

DirectX Grafik
(Computer)
neue Funktion von DirectX 8.0; DirectDraw ist nun Bestandteil von Direct3D, (22)

Disassembler
(Computer)
Der Disassembler. ist ein Programm, mit dem ein in Maschinensprache vorliegendes Programm wieder in Assembler zurückübersetzt werden kann.

Disclaimer
(Internet)
Haftungsfreizeichnungsklausel, welche von vielen Internet-Nutzern auf ihren Seiten angebracht wurde. Sie verweisen darin auf das Urteil des Landgerichts Hamburg vom 12. Mai 1998, mit dem ein Homepagebesitzer zur Zahlung von Schadensersatz verurteilt wurde für von ihm gesetzte Links zu ehrverletzenden Äßerungen über eine ihm mißliebige Person. Pauschal distanzieren sie sich von allen Links, die sie auf ihren Seiten gesetzt haben. Allerdings ist dieses Urteil das am häufigsten mißverstandene Gerichtsurteil. Denn in diesem Urteil stellt das Landgericht Hamburg eindeutig fest, dass die beanstandeten Internet-Seiten des Verurteilten eine derartige Haftungsfreizeichnungsklausel enthalten. Und es führt aus, dass eine solche Klausel einer pauschalen Distanzierung von sämtlichen Links eben gerade keinen Freibrief für die Aufnahme beliebiger Links ist.
Stifthttp://www.daniel-rehbein.de/urteil-landgericht-hamburg.phpl

disconnect
(Netzwerk)
Englisch für 'ohne Verbindung' oder 'unterbrochene Verbindung'. Begriff aus der Welt der Datenfernübertragung, der den Abbruch einer bestehenden Verbindung zwischen zwei Rechnern beschreibt.

Disk Striping
(Computer)
RAID Stufe 0, 2 oder 4; Ein Verfahren der Datensicherung mit oder ohne Fehlertoleranz. Die Daten werden auf mehreren Festplatten verteilt.

DISKCOPY
(Computer)
MS-DOS-Befehl zum Kopieren einer gesamten Diskette

Diskette
(Computer)
elektromagnetisches Speichermedium,
  • (5,25", SS/DD, 40 Spuren, 9 Sektoren, 180 KB),
  • (5,25", DS/DD, 40 Spuren, 9 Sektoren, 360 KB),
  • (5,25", DS/HD, 80 Spuren, 15 Sektoren, 1,2 MB),
  • (3,5", 2S/DD, 80 Spuren, 9 Sektoren, 720 KB),
  • (3,5", 2S/HD, 80 Spuren, 18 Sektoren, 1,44 MB),
  • (3,5", 2,88 MB)

Diskman
(Computer)
Sony hat mit diesem mobilen CD-Abspielgerät Geschichte geschrieben.

DiskWarrior
(Computer)
eines der ältesten und zuverlässsigsten Werkzeuge für unrettbar verloren geglaubte Datenspeicher für den Mac von der Firma Alsoft; (35 10/2007 S.85)
Stifthttp://www.alsoft.com

Displacement-Map
(Grafik)
eine Textur, mit der ein Objekt verformt wird, vgl. Bump-Map. (21)

Display
(Computer)
Anzeigegerät; flacher Computermonitor mit LCD-Anzeige, Bildschirm bei tragbaren Computern; TFT oder Plasmatechnik

DisplayPort
(Computer, Video)
Seit Januar 2008 gibt es die Display-Schnittstelle. Sie ist kleiner als DVI und besser als HDMI und sehr preiswert. (22 07/2008 S. 34)

Distiller
(Computer)
Software von Adobe, mit der PDF-Dateien aus anderen Formaten erzeugt werden.

distributed memory
(Computer, Netzwerk)
parallele Rechnerarchitekturen bei Clustern, bei denen jeder Prozessor exklusiv auf seinen eigenen Hauptspeicher zugreift, (Gegenteil: shared memory) (21)

Distributed Network
(Computer, Netzwerk)
Paul Barans entwickelte das dezentrale Netzwerk weiter zum Distributed Network und schuf damit eine Grundlage für das Internet. Jeder sich in diesem Netz befindende Computer hatte selbst alle Funktionen und war daher nicht mehr auf die Leistung eines Zentralrechners angewiesen. Ein weiterer Vorteil war, dass es bei Datentransfers stets viele Wege vom Sender zum Empfänger gab. Um das gesamte Netzwerk lahmzulegen, müsste daher jede einzelne Leitung zerstört werden.

distributiertes Computing
(Netzwerk)
Art bzw. Modell des Netzbetrieb, PCs vernetzt, Teilen der Summe aller Möglichkeiten, Jeder weitere Teilnehmer bringt mehr Leistung für alle.

Distributionbot
(Computer, Internet, Netzwerk)
Agent bzw. Softbot, der Aufgaben einteilt und übernimmt, z. B. in einem Online-Shop das Sortiment zusammenstellt und den Kunden berät

Dithering
(Grafik)
Englisch für schwanken, zittern, entspricht in etwa der deutschen Bezeichnung 'Rasterung'. Verfahren bei der Bildverarbeitung, meist der Bilddarstellung am Monitor und der Ausgabe auf Druckern, um mit den vorhandenen Geräten eigentlich nicht darstellbare Farben und Graustufen durch eine Variation in der Häufigkeit von Farbpunkten zu simulieren. Aus einer entsprechenden Entfernung erkennt das menschliche Auge keine einzelnen Punkte mehr, sondern Mischtöne.

DivX
(Internet, Video)
Video-Komprimierungs-Standard

DIX
(Abk, Computer)
(Digital-Intel-Xerox-connector); siehe AUI oder auch DB-15  

DKIM
(Abk, Internet)
(DomainKeys Identified Mail); Die IETF hat im RFC 4871 das Anti-Spam-Protokoll DKIM veröffentlicht. (Quelle: www.heise.de/newsticker/meldung/90281)  
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