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Astronomie-Zeittafel

900 v. Chr.   150 n.Chr.   1000   1400   1500   1600   1700   1800   1900   1950   1960   1970   1980   1990   2000   2010  


 13,7 Mrd v. Chr.
Urknall (Big Bang).

 4,6 Mrd v. Chr.
Die Sonne und ihre Planeten entstehen aus einer interstellaren Gaswolke.

 4713 v. Chr.
01.01.4713 v. Chr.; willkürlich festgelegter Beginn des Julianischen Datums

 4004 v. Chr.
Am Vorabend zum Sonntag, den 23. Oktober 4004 v. Chr. wurde nach Berechnungen mit Hilfe des Alten Testaments, die von der Wissenschaft widerlegt wurden, angeblich das Universum erschaffen.

 um 3500 v. Chr.
Erste systematische Sternbeobachtungen; (Babylonien, Ägypten, Stonehenge, China und Indien)
Die Ägypter entwickeln einen Kalender mit einem Jahr von 365 Tagen.

 3379 v. Chr.
Die Majas dokumentieren eine totale Sonnenfinsternis

 um 2800 v. Chr.
Sonne-Mond-Kalender in Troja

 2700 v. Chr.
Die Babylonier geben den meisten Sternbildern des nördlichen Himmels Namen.

 2300 v. Chr.
Die Babylonier erkennen die Sarosperiode - Gleichartige Finsternisse wiederholen sich etwa alle 18 Jahre.

 um 1600 v. Chr.
Herstellung der -Himmelsscheibe von Nebra

 1302 v. Chr.
Nach dem älteten schriftlichen astronomischen Bericht fand am 5. Juni 1302 v. Chr. in Zentralchina eine totale Sonnenfinsternis statt.

  um 1590 v. Chr.
steinerne Sternkarten in China

  um 1090 v. Chr.
Messung des Winkels der Ekliptik in China

  um 900 v. Chr.
In China werden einzelne Sternbilder beschrieben.

 763 v. Chr.
Am 15.Juni 763 dokumentieren die Babylonier die älteste sicher datierte Sonnenfinsternis.

 585 v. Chr.
Thales von Milet sagt eine Sonnenfinsternis für den 22. Mai richtig voraus.

 um 580 v. Chr.
Anaximander beschreibt die Erde als frei im Raum schwebenden Zylinder.

 um 550 v. Chr.
Anaxagoras erkennt die Ursachen für Sonnen- und Mondfinsternisse.

 um 500 v. Chr.
Pythagoras von Samos beweist die Kugelgestalt der Erde.
Listen von Sternen und Sternbildern

 um 400 v. Chr.
Demokrit meint, die Milchstraße sei der vereinigte Glanz zahlloser schwacher Sterne

  um 265 v. Chr.
Aristarchos von Samos (* 310, † 230 v. Chr.) erkannte die relativen Größen von Sonne, Erde und Mond und begründete das heliozentrische Weltbild.

 240 v. Chr.
früheste Erwähnung des Halleyschen Kometen

 um 220 v. Chr.
Eratosthenes von Kyrene (* 276, † 194 v. Chr.) bestimmte den Erdumfang.

 vor 150 v. Chr.
Der Chaldäer Seleukos von Seleukia fällt als Erstem auf, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Mond und den Gezeiten der Meere gibt

 um 150 v. Chr.
Hipparchos von Nicäa (* 190, † 120 v. Chr.) erkennt die Präzession, bestimmt die Entfernung zur Sonne und erstellt einen Himmelsglobus mit den 850 hellsten Sternen.
Bestimmung der Dauer der Jahreszeiten

 60 v. Chr.
Der Mechanismus von Antikythera, ein Kalenderechner, der älteste Analogrechner der Welt versinkt im Mittelmeer.

 46 v. Chr.
Einführung des Julianischen Kalenders

 um 150 n. Chr.
Claudius Ptolemäus (* 100, † 175) veröffentlicht das Werk "Mathematike Syntaxis" (Almagest). geozentrische Weltbild

 185
In China wird erste Komet dokumentiert.

 nach 400
In Indien wird die Rotation der Erde erkannt.

 622
Am 16.07.622 (nach christlicher Zeitrechnung) zieht Mohammed von Mekka nach Medina aus. Damit beginnt der islamische Kalender.

 um 700
Die indische Wissenschaft gelangt zu den Arabern.

 um 800
Das Werk "Mathematike Syntaxis" von Claudius Ptolemäus wird unter dem Namen Almagest ins Arabische übersetzt.

 829
In Bagdad wird eine Sternwarte eingerichtet.

 um 950
Das Werk "Buch der Fixsterne von Sufi wird veröffentlicht.

 1000
In Kairo wird eine Sternwarte eingerichtet.

 1054
Im April 1054 erschien eine Supernova, deren Überrest der Krebsnebel ist.

 um 1200
Übersetzung des Almagest ins lateinische

 nach 1300
Dante schreibt die Göttliche Komödie.

 vor 1440
Ulugh Beg (* 22.03.1394, † 27.10.1449) errichtete in Samarkand ein großes Observatorium

 um 1450
Regiomontanus (* 06.06.1436, † 06.07.1476) übersetzt das Almagest aus dem Griechischen ins Lateinische und berechnet Planetenbahnen und Jahreslänge neu.

 1500
Leonardo da Vinci konstruiert Flugmaschinen.

 1514
Nikolaus Kopernikus (* 1473, † 1543) formuliert einen "kleinen Kommentar", in dem es heißt: "Alle Sphären drehen sich um die Sonne, die im Mittelpunkt steht".

 1517
Martin Luther (* 1483, † 1546) schlägt am 31. Oktober am Hauptportal der Schlosskirche in Wittenberg seine 95 Thesen an.

 1540
Piccolomini (* 1508, † 1578) schreibt "Von den Fixsternen".

 1543
Nikolaus Kopernikus (* 1473, † 1543) begründet in seinem Werk "Über die Umschwünge der himmlischen Kreise" das heliozentrische Weltbild. (Die Erstauflage enthält viele Fehler, aber keine Irrtümer.)

 1572
Tycho Brahe (* 1546, † 1601) beschreibt einen neuen Stern - stella nova, eine Supernova.

 1582
Gregorianische Kalenderreform; auf den 04.10.1582 folgt der 15.10.1582

 1584
Tycho Brahe (* 1546, † 1601) baut den großen Mauerquadranten in Uranienborg auf.

 1597
Johannes Kepler (* 1571, † 1630) legt sein "Mysterium Cosmographicum" vor.

 1600
Giordano Bruno (* 1543, † 1600) wird von der Inquisition als Ketzer und Magier verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

 1603
Der Augsburger Rechtsanwalt Johann Bayer (* 1572, † 1625) veröffentlicht seinen Sternatlas "Uranometria", der außer den alten Sternbildern zwölf neue enthält und die Bezeichnung der Sterne mit griechischen Buchstaben einführt.

 1608
Hans Lipperhey meldet in Holland das Fernrohr zum Patent an.

 1609
Galileo Galilei (* 1564, † 1642) betrachtet als einer der ersten Menschen Himmelsobjekte mit dem Fernrohr. Er entdeckt im Dezember Mondgebirge.

 1609
Johannes Kepler (* 1571, † 1630) veröffentlicht das Werk "Astronomia nova" mit seinem ersten und zweiten Keplerschen Gesetz.

 1610
Simon Marius (* 1573, † 1625) und Galileo Galilei (* 1564, † 1642) entdecken im Januar 1610 die vier größten Jupitermonde. Galilei zeichnet im Dezember 1610 die Phasen der Venus. Marius sieht sie zwei Monate später

 1610
Johann Fabricius (* 1587, † 1617) erkennt Sonnenflecken und ermittelt ab März 1611 mit seinem Vater David Fabricius die Rotationsdauer der Sonne.

 1619
Johannes Kepler (* 1571, † 1630) veröffentlicht das sein drittes Keplersches Gesetz.

 1633
Galileo Galilei (* 1564, † 1642) muss vor der Inquisition von der Kopernikanischen Lehre abschwören und wird verbannt.

 1639
Erstmals wird ein Venustransit beobachtet.

 1655
Christiaan Huygens entdeckt die Ringe des Saturn und den Saturnmond Titan.

 1676
Ole Christensen Rømer entdeckt an den Zeitintervallen der Jupitermondverfinsterungen die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit.

 1687
Isaac Newton entdeckt das Gravitationsgesetz und publiziert seine "Principia Mathematica".

 1690
Der Danziger Ratsherr, Bürgermeister und Amateurastronom Johannes Hevelius (* 1610, † 1687) gibt seinen Himmelsatlas "Firmamentum Sobiescianum" heraus, bei dem Hevelius weitere zehn Sternbilder eingefügt hatte.

 1705
Edmond Halley (* 1656, † 1742) publiziert seine "Synopsis of Cometary Astronomy" und sagt die Rückkehr des heute nach ihm benannten Kometen voraus.

 1755
Immanuel Kant (* 1724, † 1804) publiziert eine "Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels nach Newtonschen Grundsätzen".

 1769
Bei dem Venusdurchgang am 03.06.1769 wird die Entfernung der Erde von der Sonne als Grundlage für die Berechnung aller Entfernungen im Planetensystem bestimmt werden.

 1771
Charles Messier veröffentlicht die erste Fassung seines Katalogs mit 45 Nebeln.

 1781
Am 13.03.1781 entdeckt William Herschel den Uranus. Das ist die vielleicht wichtigste Entdeckung, die jemals am Himmel gemacht wurde.

 1781
Charles Messier veröffentlicht einen Katalog mit mehr als 100 Nebeln.

 1782
William Herschel publiziert seinen ersten Doppelsternkatalog und seine Entdeckung der Eigenbewegung der Sonne.

 1783
John Michell erkennt die Möglichkeit eines Schwarzen Lochs.

 1784
William Herschel publiziert seinen ersten Untersuchungen über die Struktur des Milchstraßensystems.

 1800
William Herschel entdeckt die infraroten Strahlen im Spektrum der Sonne.

 1801
Am 01.01.1801 entdeckt Piazzi den Planetoiden Ceres.

 1802
Heinrich Wilhelm Olbers entdeckt am 28.03.1802 den Planetoiden Pallas.

 1804
Harding entdeckt den Planetoiden Juno.

 1807
Heinrich Wilhelm Olbers entdeckt am 29.03.1807 den Planetoiden Vesta.

 1814
Joseph von Fraunhofer entdeckt Linien im Spektrum der Sonne.

 1821
Die katholische Kirche hebt das Verbot der kopernikanischen Lehre auf.

 1824
Joseph von Fraunhofer setzt neue Maßstäbe im Fernrohrbau mit seinen 24,4-Zentimeter-Refraktor mit 4,1 Meter Brennweite.

 1837
Wilhelm Struve (1793, † 1864) gelingt der Nachweis einer Fixsternparallaxe bei dem Stern α Lyrae.

 1839
Friedrich Wilhelm Bessel bestimmt die erste Fixsternparallaxe und berechnet daraus die Entfernung des Sterns 61 Cygni.

 1842
Christian Doppler (* 1803, † 1853) errechnet aus den Lichtfrequenzen von sich umkreisenden Doppelsternen wer sich in welche Richtung bewegt.

 1843
Der Dessauer Schwabe entdeckt die Periodizität in der Häufigkeit des Auftretens der Sonnenflecken.

 1846
Am 23.09.1846 entdeckt Johann Gottfried Galle den Neptun, nachdem seine Position vorher von John Couch Adams berechnet worden war.

 1851
Léon Foucault beweist mit seinem Pendelversuch die Rotation der Erde.

 1852
R. Wolf bestimmt die Periode der Sonnenflecken mit 11,1 Jahren.

 1859
Gustav Robert Kirchhoff und Robert Wilhelm Bunsen entwickeln die Spektralanalyse und begründen damit die Astrophysik.

 1861
Zöllner (* 1834, † 1872) schafft mit seinem Astrophotometer die Grundlagen der modernen visuellen Photometrie.

 1865
James Clerk Maxwell (* 1831, † 1879) erklärt die elektromagnetische Kraft und das elektromagnetische Feld und erkennt die Ausbreitungsgeschwindigkeit elektromagnetischer Wellen als Lichtgeschwindigkeit.

 1868
Im Flashspektrum der Sonnenatmosphäre wird Helium entdeckt.

 1877
Giovanni Schiaparelli (* 1835, † 1910) meint "canali" auf dem Mars zu erkennen.

 1879
Michelson (1852, † 1931, Nobelpreis 1907) bestimmt die Lichtgeschwindigkeit.

 1886
Heinrich Hertz (1857, † 1894) weist elektromagnetische Wellen nach.

 1899
Fleming findet die Veränderlichkeit von RR Lyrae.

 1900
Max Planck (1858, † 1947, Nobelpreis 1918) stellt die Quantentheorie vor.

 1905
Albert Einstein (1879, † 1955, Nobelpreis 1921) erkennt E = m·c2 und legt die legt die spezielle Relativitätstheorie in seiner Arbeit "Zur Elektroynamik bewegter Körper" vor.

 1907
Hertzsprung (1873, † 1967) erkennt die Riesen- und Zwergsterne.

 1908
Henrietta S. Laevitt erkennt, dass Cepheiden als Standardkerzen verwendet werden können.

 1913
Entwicklung des Hertzsprung-Russell-Diagramms

 1915
Albert Einstein (1879, † 1955, Nobelpreis 1921) veröffentlicht am 25. November 1915 die Allgemeine Relativitätstheorie (ART).

 1919
Arthur Eddington (1882, † 1944) bestätigt die Allgemeine Relativitätstheorie experimentell.

 1922
Alexander Friedmann (1888, † 1925) veröffentlicht "Über die Krümmung des Raumes".

 1923
Edwin Hubble (1889, † 1953) weist am 4. Oktober 1923 nach, dass der Andromedanebel eine Galaxie außerhalb der Milchstraße ist.

 1927
Lemaitre entdeckt die Expansion des Universums und begründet später die Theorie des Urknall.

 1929
Edwin Hubble (1889, † 1953) entdeckt die Galaxienflucht (Rotverschiebung).

 1930
Am 18.02.1930 entdeckt Clyde William Tombaugh den Pluto.

 1931
Schmidt vollendet seinen Spiegel mit komafreier Abbildung großer Felder (Schmidtspiegel).

 1932
Karl Jansky weist Radiostrahlung aus dem Weltall nach. Beginn der Radiosatronomie

 1951
James von Allen entdeckt den Strahlungsgürtel der Erde.

 1957
Am 04.10.1957 beginnt mit Sputnik 1 das Zeitalter der Raumfahrt.

 1958
Am 29.07.1958 wird die NASA gegründet.

 1958
Werner Heisenberg formuliert seine Weltformel, die sich aber später doch als nicht richtig erweist.

 1959
Am 07.10.1959 macht die sowjetische Sonde Luna 3 die ersten Bilder von der Rückseite des Mondes.

 1961
Juri Alexejewitsch Gagarin fliegt am 12.04.1961 als erster Mensch ins All.

 1961
Am 05.05.1961 fliegt Alan Shepard als erster Amerikaner ins All.

 1963
Maarten Schmidt entdeckt quasistellere Objekte, Quasare.

 1964
Am 12.10.1964 startet als erstes mehrsitziges Raumschiff Woschod 1 mit drei Kosmonauten.

 1965
Penzias und Wilson entdecken die 3 K-Strahlung, wodurch die Urknall-Theorie bestätigt wird.

 1965
Immer mehr Raumsonden und Forschungssatelliten zur Beobachtung außerhalb der Erdatmosphäre werden gestartet.

 1966
Am 03.02.1966 gelingt der sowjetischen Sonde Luna 9 die erste weiche Landung auf dem Mond.

 1967
Wladimir Michailowitsch Komarow stirbt am 24.04.1967 als erster Mensch bei einer Weltraummission.

 1967
Jocelyn Bell bemerkt den ersten Pulsar.

 1968
John Wheeler prägt den Begriff Black Hole (Schwarzes Loch).

 1968
Am 24.12.1968 hat das US-amerikanische Raumschiff Apollo 8 den Mond mit drei Astronauten erreicht, die als erste Menschen die Rückseite des Mondes sehen.

 1969
Am 21.07.1969 betritt als erster Mensch Neil Armstrong den Mond.

 1970
Das erste fahrbare Mondlabor Lunachod 1 wird am 17.11.1970 in Betrieb genommen.

 1971
Das 1964 entdeckte Objekt Cygnus X-1 wird als Schwarzes Loch identifiziert.

 1973
Am 14. Mai 1973 startet die erste und bisher einzige US-amerikanische Weltraumstation Skylab.
Pioneer 10 und 11 liefern die ersten Bilder vom Jupiter.

 1974
Mariner 10 macht Fotos von 57% der Merkuroberfläche.

 1976
Am 20.08. und am 09.09.1975 starten zwei Viking-Sonden mit je einem Orbiter und einem Lander zum Mars, auf dem sie am 20. Juli bzw. am 3. September 1976 erfolgreich landeten.

 1977
Am 20.08.1977 startet Voyager 2 und am 05.09.1977 Voyager 1, die ersten künstlichen Himmelskörper, die das Sonnensystem verlassen.

 1978
Siegmund Jähn fliegt vom 26.08 bis 03.09.1978 als erster Deutscher ins Weltall.

 1981
Am 12.04.1981 startet die Raumfähre Columbia erstmals.

 1983
Am 04.04.1983 startet die Raumfähre Challenger erstmals.

 1983
Die Raumfähre Columbia transportiert das erste Spacelab.

 1984
Am 30.08.1984 startet die Raumfähre Discovery erstmals.

 1986
Am 28.01.1986 zerbricht die Raumfähre Challenger. Alle 7 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

 1986
Am 19.02.1986 startet die russische Raumstation Mir.

 1988
Am 03.10.1988 startet die Raumfähre Atlantis erstmals.

 ab 1989
Untersuchung der Struktur der 3 K-Strahlung beginnt.

 1990
Das Space Shuttle Discovery bringt am 24.04.1990 das Weltraumteleskop Hubble in die Erdumlaufbahn.

 1992
Am 07.05.1992 startet die Raumfähre Endeavour erstmals.

 1992
erste akzeptierte Entdeckung eines extrasolaren Planeten.

 ab 1994
Der Komet Shoemaker-Levy 9 zerbricht und kollidiert mit Jupiter.

 ab 1995
Entdeckung von anderen Planetensystemen im Weltall um sonnenähnliche Sterne

 1995
Am 27.06.1995 dockt das Space Shuttle Atlantis an die russische Station Mir an.

 1997
Am 15.09.1997 startet die Cassini-Huygens-Mission.

 1998
Am 20.11.1998 beginnt der Aufbau der ISS.

 1998
Die Beschleunigung der Expansion des Universums wird erkannt.

 1999
Am 23.07.1999 startet das Weltraumteleskop Chandra.

 2000

 2003
Am 01.02.2003 zerbricht die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Alle 7 Besatzungsmitglieder kommen ums Leben.

 2003
Am 25.08.2003 startet das Weltraumteleskop Spitzer.

 2009
Am 07.03.2009 startet das Weltraumteleskop Kepler.

 2009
Am 04.12.2009 startet das Weltraumteleskop WISE.

 2010

 2011
Mit dem letzten Space Shuttle-Flug wird der Ausbau der ISS vollendet

 2014
Am 28.05.2014 startet Alexander Gerst zu einem 6-monatigen Aufenthalt in der ISS


eingetragen/bearbeitet: 23.05.2015; Quellen: 001; 201; 202; 204 S.335; 501; 601

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2015-07-22

Das heiße Herz des alten Mondes

Das Innere des Mondes ist offenbar nicht völlig ausgekühlt und erstarrt. Durch Gezeitenreibung mit der Erde wird das tiefe Innere so heiß, dass es teilweise geschmolzen ist. Mit einem Durchmesser von nur etwa 440 Kilometern ist der Eisen-Nickel-Kern des Mondes sehr klein. Den Erkenntnissen eines Forscherteams um Yuji Harada an der China University of Geosciences in Wuhan zufolge sind der unterste Bereich des Mantels und der äußere Bereich des Mondkerns durch Gezeitenreibung der Erde so heiß, dass beide Bereiche zumindest teilweise geschmolzen sind.

Quelle:
www.sterne-und-weltraum.de