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Objektorientierte Programmierung mit Object-Pascal

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4.9 Kontrollstrukturen

Kontrollstrukturen kontrollieren den Programmablauf. Wenn also nicht die Anweisungen eine nach der anderen stapelweise hintereinander ausgeführt werden sollen, wie sie im Quelltext geschrieben sind, sondern wenn sie selektiert werden sollen, in einer anderen Reihenfolge oder mehrfach hintereinander ausgeführt werden sollen, dann braucht man Kontrollstrukturen, die das organisieren.

Als Kontrollstrukturen kommen Entscheidungen (IF THEN ELSE, CASE OF), Schleifen (FOR TO DO, WHILE DO, REPEAT UNTIL), Sprünge (GOTO) und Verschachtelungen vor.

Während eine Schleife ausgeführt wird, hat man normalerweise keinen Zugriff auf das Programm. Das kann bei Logikfehlern zu Endlosschleifen führen, die den Computer lahm legen können. Damit man sie vorzeitig abbrechen kann, muss eine geeignete Routine in den Quelltext der Schleife aufgenommen werden.

So kann man z. B. mit der Anweisung
Application.ProcessMessages;
innerhalb der Schleife veranlassen, dass ein Mausklick oder ein Tastendruck wahrgenommen wird, damit dadurch eine Abbruchbedingung erfüllt wird.


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