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Objektorientierte Programmierung mit Object-Pascal

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Apollon

4.1 Vorbemerkungen

Bei der objektorientierten Programmierung geht man von dem Modell aus, dass die Welt aus Objekten besteht. Die Objekte haben einen Namen, Attribute und Methoden. Objekte mit gleichen Attributen und Methoden können zu Klassen zusammengefasst werden. Beim Eintreten eines bestimmten Ereignisses wird eine Nachricht an ein Objekt geschickt, welches Attribut wie geändert werden soll.

Bei Delphi sind die Objekte u.a. die einzelnen Komponenten. Die Attribute sind die Komponenteneigenschaften (Properties). Die Methoden werden beim Programmieren den Events zugewiesen.

Die Delphi-Komponentenpalette enthält in mehreren Registern die vorhandenen Komponentenklassen, die durch Anklicken mit der Maus selektiert werden.

Mit dem Objektinspektor werden die Anfangseigenschaften (Properties) von Objekten zur Entwurfszeit festgelegt. Während der Laufzeit des Programms werden durch die Programmanweisungen weitere Änderungen erreicht.

Alle am Bildschirm visuell kontrolliert durchgeführten Änderungen werden automatisch von Delphi in den Quellcode eingefügt.

Jede Komponente wird durch Ereignisse (Events) beeinflusst, für die der Benutzer Ereignisroutinen festlegen kann. Diese werden dann automatisch ausgeführt, wenn das Ereignis eintritt.

Ereignisroutinen sind die wichtigsten Elemente beim Programmieren. Die gesamte Funktionalität eines Programms wird damit festgelegt. Das Werkzeug dafür ist Object-Pascal.

Mit Object-Pascal wird programmiert, wann welche Objekteigenschaft wie verändert werden soll.

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